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Salt
Lake City, 11.02.2002 
Götschl und Dorfmeister beim
Abschlusstraining in Front
Hilde Gerg beste DSV Läuferin

Topfavoritin: Renate Götschl
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Geheimfavoritin: Picabo Street
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Zwei Österreicherinnen waren beim
letzten Training zur Olympiaabfahrt 2002 am schnellsten. Renate Götschl setzte sich mit
einer Zeit von 1:40,27 an die Spitze gefolgt von ihrer Landsfrau Michaela Dorfmeister -
Rückstand 0,4 Sekunden. Auf Rang drei folgte die Kanadierein Melanie Turgeon die einen
Rückstand von 87 Hundertstel Sekunden aufwies. Hilde Gerg war wieder einmal die stärkste
DSV Läuferin (Platz 4 - Rückstand 1 Sek.) und damit auch die Medaillenhoffnung Nummer 1
im deutschen Lager. "Ich darf nicht zu viele Kurven fahren und muss einfach den
direkten Weg nach unten suchen. Ich erwarte ein sehr enges Rennen, weiß jedoch das es
sehr schwierig wird sich unter die ersten drei zuschieben."
Auch bei Regina Häusl (Platz 11) zeigt das Formbarometer weiter nach oben. Beim
Abschlusstraining zeigte Häusl vor allem im unteren Teil der Strecke eine sehr gute
Leistung. Wenn sie am Montag den oberen Teil noch in den Griff bekommt könnte sie für
eine Überraschung bei der Abfahrt sorgen. Petra Haltmayr kam nach einem Torfehler mit
einer Zeit von 1:42,12 Sekunden und Rang 22 ins Ziel. Für den morgigen Abfahrtslauf zeigt
sie sich jedoch sehr optimistisch: "Nach dem Trainingslauf von heute bin ich schon
etwas beruhigter. Wenn man daran denkt das ich vor einer Woche noch um einen Start zittern
musste kann ich mit meiner Leistung von heute ganz gut leben." Auch Sybille Brauner
hatte beim Abschlusstraining, im oberen Teil der Strecke einen Torfehler. Sie meisterte
die Strecke mit einer Zeit von 1:44,19 Sekunden und musste sich mit Rang 40 begnügen.
Bleibt noch die bärenstarke Leistung von Martina Ertl zu erwähnen. Ertl, die das
Abfahrtstraining nur für die Kombination absolvierte, war auch am Sonntag wieder ganz
vorne dabei. Nach ihrem 13. Platz am Samstag verbesserte sie sich sogar noch auf den
6.Rang. Trotzdem wird Ertl bei der Spezialabfahrt nicht starten. Die 4 DSV Starterinnen
sind: Hilde Gerg (Startnummer 12) - Petra Haltmayr (Startnummer 16) - Regina Häusl
(Startnummer 23) und Sybille Brauner (Startnummer 28).

Hilde Gerg - Startnummer 12
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Petra Haltmayr - Startnummer 16
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Regina Häusl: Startnummer 23
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Sybille Brauner: Startnummer 28
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Abschlusstraining vom
Sonntag
1. |
Renate Götschl |
AUT |
01:40,3 |
2. |
Michaela Dorfmeister |
AUT |
0,40 |
3. |
Melanie Turgeon |
CAN |
0,87 |
4. |
Hilde Gerg |
GER |
1,00 |
5. |
Brigitte Obermoser |
AUT |
1,04 |
6. |
Martina Ertl |
GER |
1,19 |
7. |
Picabo Street |
USA |
1,28 |
8. |
Daniela Ceccarelli |
ITA |
1,30 |
. |
Isolde Kostner |
ITA |
1,30 |
10. |
Pernilla Wiberg |
SWE |
1,37 |
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Salt
Lake City, 09.02.2002 
Picabo Street bei erstem
Abfahrtstraining vorne
Sybille Brauner überrascht mit Platz 3
Die US Amerikanerin Picabo Street,
Olympiasiegerin im Super G 1998 und Silbermedaillen Gewinnerin in der Olympiaabfahrt 1994,
sorgte für die große Überraschung beim 1.Damentraining zur Abfahrt am Montag. Street
meisterte die Strecke am schnellsten und setzte sich an die Spitze vor ihrer Teamkollegin
Caroline Lalive. Erfreulich, aus Sicht des DSV das gute Abschneiden von Sybille Brauner,
die mit einem Zeitrückstand von 71 Hundertstel Sekunden den dritten Rang belegen konnte.
Auf den Rängen 4 bis 8 folgen: Christine Sponring (AUT), Michaela Dorfmeister (AUT),
Jonna Mendes (USA), Isolde Kostner (ITA) und Renate Götschl (AUT). Weitere Ergebnisse der
deutschen Rennläuferinnen: Martina Ertl (Platz 13) - Hilde Gerg (Platz 21) - Regina
Häusl (Platz 24) .
Aber was sagen Trainingsläufe aus ? Entscheidend ist die Leistung am Montag um 18.00 Uhr. |
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Salt
Lake City, 09.02.2002 
Schneesturm verhindert erstes
Damentraining
Hilde Gerg als Fahnenträgerin ein Augenschmaus

Hilde Gerg führte das deutsche Team
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ins Rice-Eccles Olympic Stadium
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Das erste Abfahrtstraining der Damen
viel am Freitag einem Schneesturm zum Opfer. Somit begeben sich die Damen erst am heutigen
Samstag zur ersten Inspektion der Olympiaabfahrt auf die Piste. Die Stimmung im deutschen
Team ist prächtig. Auch die noch angeschlagene Petra Haltmayr ist zuversichtlich: "
Es wird täglich besser, ich bin zwar noch nicht schmerzfrei, aber einem Start sollte
nichts im Wege stehen". Ihren ersten großen Auftritt auf der Olympiabühne brachte
Hilde Gerg bereits mit Bravour hinter sich. Als Fahnenträgerin der deutschen Mannschaft
führt Sie das Team ins Rice-Eccles Olympic Stadium. Hilde Gerg war die Freude über diese
ehrenvolle Aufgabe mehr als nur anzusehen. Mit Ihrem strahlenden Lächeln gewann Sie
bereits vor Ihrem ersten Start die Herzen aller Sportfans.

Sturm und Schnee verhinderten
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das erste Abfahrtstraining
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Salte
Lake City, 05.02.2002 DIE
OLYMPIASIEGER 1998
Abfahrtslauf
1. Seizinger, Katja (GER) 1:28,89 min
2. Wiberg, Pernilla (SWE) 1:29,18 min
3. Masnada, Florence (FRA) 1:29,37 min
DIE OLYMPIASIEGER 1994
Abfahrtslauf
1. Seizinger, Katja (GER) 1:35,93 min
2. Street, Picabo (USA) 1:36,59 min
3. Kostner, Isolde (ITA) 1:36,85 min
Grundregeln
Der Abfahrtslauf ist die schnellste Disziplin, die Rennläufer erreichen Geschwindigkeiten
bis zu 140km/h. Es gibt nur einen Lauf, die Tore müssen mindestens acht Meter
auseinander, und die Piste muß mindestens 30 Meter breit sein. |
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Salte
Lake City, 05.02.2002 Austragungsort:
Snowbasin Ski Area
Standort:
Die Snowbasin Ski Area befindet sich im Wasatch-Cache National Forest und ist etwa 87 km
vom Olympischen Dorf entfernt (Kosten: 14,8 Millionen Dollar)
Zahlen und Fakten:
Eigentümerin der Snowbasin Ski Area ist eine Körperschaft, die u.a. das Sun Valley
Resort und die Little America Hotels beinhaltet. Die Körperschaft betreibt die Anlage mit
einer speziellen Genehmigung des USDA Forest Service.
Die Rennstrecken wurden im Sommer
1998 fertiggestellt, die Sesselliftanlage im Herbst desselben Jahres.
Die geplante Zuschauerkapazität beträgt für den Abfahrtslauf 23.500, für die anderen
Wettbewerbe 20.000 Plätze.
Der ehemalige Olympiasieger (Sapporo
1972) Bernhard Russi hat die Rennstrecke für den Abfahrtslauf der Männer entworfen. Sie
wird als eine der Top-Rennstrecken der Welt angesehen und hat ein Gefälle von 881 Metern.
Der Gipfel liegt beim Abfahrtslauf
auf 2838 m, beim Super G auf 2590 m.
In der Snowbasin Area beträgt die
Durchschnittstemperatur im Februar -7°C und es fallen durchschnittlich 139,5 cm Schnee,
der Jahresmittelwert ist 11,7 m.
Umweltbericht:
Etwa 90 Prozent der Rennstrecken liegen im National Forest. Darum wurde beim Errichten der
neuen Pisten sehr sorgfältig mit der Umwelt umgegangen.
U.a. wurde zum Errichten der Türme der Liftanlage Hubschrauber mit
"Himmelskränen" eingesetzt, um den Straßenbau auf dem Berg erheblich zu
verringern.
Weiterhin wurden zehntausende Bäume und Sträucher neu gepflanzt, um den Verlust, der bei
Rodungen und den Arbeiten entstanden war, auszugleichen.
Um seltene Vogelrassen vor direkter Beeinträchtigung zu schützen, wurden die Arbeiten
nicht in der Nähe von Brutstätten ausgeführt. |
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