Monika Bergmann

 

 

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Alle Informationen zur
Olympia-Abfahrt der Damen in Salt Lake City 2002
Rennen am 11.02.2002

Startaufstellung ab 10.02.2002
ENDSTAND

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TICKER FREIGESCHALTET

 

Salt Lake City, 12.02.2002

Carole Montillet Abfahrts Olympiasiegerin 2002
Silber an Isolde Kostner - Bronze für Renate Götschl

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Eine strahlende Olympasiegerin
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Carole Montillet - Frankreich

Überraschung bei der Damen Olympiaabfahrt 2002. Die Französin Carole Montillet gewinnt mit einem sagenhaften Lauf und einem Vorsprung von 45 Hundertstel Sekunden die Goldmedaille. Silber geht an die Südtirolerin Isolde Kostner und Bronze an Renate Götschl aus Österreich. Für Hilde Gerg blieb nur der undankbare vierte Platz. Auf den Rängen 5 bis 10 folgen: 5. Corinne Rey-Bellet (SUI), 6. Selina Heregger (AUT), 7. Sylviane Berthod (SUI), 8. Melanie Turgeon (CAN), 9. Michaela Dorfmeister (AUT) und 10. Regina Häusl (D).
Petra Haltmayr schied nach einem Fahrfehler aus und Sybille Brauner kam mit einem Rückstand von 3,41 Sekunden ins Ziel und platzierte sich auf Rang ?.

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Silber für Isi Kostner (I)
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Bronze für Renate Götschl (AUT)
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Platz 4: Hilde Gerg (D)
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Platz 5: Corinne Rey-Bellet (SUI)
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Platz 6: Selina Heregger (AUT)
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Platz 10: Regina Häusl (D)
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Platz: 26: Sybille Brauner (D)
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ausgeschieden: Petra Haltmayr (D)
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Salt Lake City, 11.02.2002

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Götschl und Dorfmeister beim Abschlusstraining in Front
Hilde Gerg beste DSV Läuferin

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Topfavoritin: Renate Götschl

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Geheimfavoritin: Picabo Street

Zwei Österreicherinnen waren beim letzten Training zur Olympiaabfahrt 2002 am schnellsten. Renate Götschl setzte sich mit einer Zeit von 1:40,27 an die Spitze gefolgt von ihrer Landsfrau Michaela Dorfmeister - Rückstand 0,4 Sekunden. Auf Rang drei folgte die Kanadierein Melanie Turgeon die einen Rückstand von 87 Hundertstel Sekunden aufwies. Hilde Gerg war wieder einmal die stärkste DSV Läuferin (Platz 4 - Rückstand 1 Sek.) und damit auch die Medaillenhoffnung Nummer 1 im deutschen Lager. "Ich darf nicht zu viele Kurven fahren und muss einfach den direkten Weg nach unten suchen. Ich erwarte ein sehr enges Rennen, weiß jedoch das es sehr schwierig wird sich unter die ersten drei zuschieben."
Auch bei Regina Häusl (Platz 11) zeigt das Formbarometer weiter nach oben. Beim Abschlusstraining zeigte Häusl vor allem im unteren Teil der Strecke eine sehr gute Leistung. Wenn sie am Montag den oberen Teil noch in den Griff bekommt könnte sie für eine Überraschung bei der Abfahrt sorgen. Petra Haltmayr kam nach einem Torfehler mit einer Zeit von 1:42,12 Sekunden und Rang 22 ins Ziel. Für den morgigen Abfahrtslauf zeigt sie sich jedoch sehr optimistisch: "Nach dem Trainingslauf von heute bin ich schon etwas beruhigter. Wenn man daran denkt das ich vor einer Woche noch um einen Start zittern musste kann ich mit meiner Leistung von heute ganz gut leben." Auch Sybille Brauner hatte beim Abschlusstraining, im oberen Teil der Strecke einen Torfehler. Sie meisterte die Strecke mit einer Zeit von 1:44,19 Sekunden und musste sich mit Rang 40 begnügen. Bleibt noch die bärenstarke Leistung von Martina Ertl zu erwähnen. Ertl, die das Abfahrtstraining nur für die Kombination absolvierte, war auch am Sonntag wieder ganz vorne dabei. Nach ihrem 13. Platz am Samstag verbesserte sie sich sogar noch auf den 6.Rang. Trotzdem wird Ertl bei der Spezialabfahrt nicht starten. Die 4 DSV Starterinnen sind: Hilde Gerg (Startnummer 12) - Petra Haltmayr (Startnummer 16) - Regina Häusl (Startnummer 23) und Sybille Brauner (Startnummer 28).

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Hilde Gerg - Startnummer 12

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Petra Haltmayr - Startnummer 16

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Regina Häusl: Startnummer 23

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Sybille Brauner: Startnummer 28

Abschlusstraining vom Sonntag

1.

Renate Götschl

AUT

01:40,3

2.

Michaela Dorfmeister

AUT

0,40

3.

Melanie Turgeon

CAN

0,87

4.

Hilde Gerg

GER

1,00

5.

Brigitte Obermoser

AUT

1,04

6.

Martina Ertl

GER

1,19

7.

Picabo Street

USA

1,28

8.

Daniela Ceccarelli

ITA

1,30

.

Isolde Kostner

ITA

1,30

10.

Pernilla Wiberg

SWE

1,37

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Salt Lake City, 09.02.2002

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Picabo Street bei erstem Abfahrtstraining vorne
Sybille Brauner überrascht mit Platz 3

Die US Amerikanerin Picabo Street, Olympiasiegerin im Super G 1998 und Silbermedaillen Gewinnerin in der Olympiaabfahrt 1994, sorgte für die große Überraschung beim 1.Damentraining zur Abfahrt am Montag. Street meisterte die Strecke am schnellsten und setzte sich an die Spitze vor ihrer Teamkollegin Caroline Lalive. Erfreulich, aus Sicht des DSV das gute Abschneiden von Sybille Brauner, die mit einem Zeitrückstand von 71 Hundertstel Sekunden den dritten Rang belegen konnte. Auf den Rängen 4 bis 8 folgen: Christine Sponring (AUT), Michaela Dorfmeister (AUT), Jonna Mendes (USA), Isolde Kostner (ITA) und Renate Götschl (AUT). Weitere Ergebnisse der deutschen Rennläuferinnen: Martina Ertl (Platz 13) - Hilde Gerg (Platz 21) - Regina Häusl (Platz 24) .
Aber was sagen Trainingsläufe aus ? Entscheidend ist die Leistung am Montag um 18.00 Uhr.

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Salt Lake City, 09.02.2002

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Schneesturm verhindert erstes Damentraining
Hilde Gerg als Fahnenträgerin ein Augenschmaus

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Hilde Gerg führte das deutsche Team

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ins Rice-Eccles Olympic Stadium

Das erste Abfahrtstraining der Damen viel am Freitag einem Schneesturm zum Opfer. Somit begeben sich die Damen erst am heutigen Samstag zur ersten Inspektion der Olympiaabfahrt auf die Piste. Die Stimmung im deutschen Team ist prächtig. Auch die noch angeschlagene Petra Haltmayr ist zuversichtlich: " Es wird täglich besser, ich bin zwar noch nicht schmerzfrei, aber einem Start sollte nichts im Wege stehen". Ihren ersten großen Auftritt auf der Olympiabühne brachte Hilde Gerg bereits mit Bravour hinter sich. Als Fahnenträgerin der deutschen Mannschaft führt Sie das Team ins Rice-Eccles Olympic Stadium. Hilde Gerg war die Freude über diese ehrenvolle Aufgabe mehr als nur anzusehen. Mit Ihrem strahlenden Lächeln gewann Sie bereits vor Ihrem ersten Start die Herzen aller Sportfans.

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Sturm und Schnee verhinderten

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das erste Abfahrtstraining

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Salte Lake City, 05.02.2002

DIE OLYMPIASIEGER 1998

Abfahrtslauf
1. Seizinger, Katja (GER) 1:28,89 min
2. Wiberg, Pernilla (SWE) 1:29,18 min
3. Masnada, Florence (FRA) 1:29,37 min

DIE OLYMPIASIEGER 1994

Abfahrtslauf
1. Seizinger, Katja (GER) 1:35,93 min
2. Street, Picabo (USA) 1:36,59 min
3. Kostner, Isolde (ITA) 1:36,85 min

Grundregeln
Der Abfahrtslauf ist die schnellste Disziplin, die Rennläufer erreichen Geschwindigkeiten bis zu 140km/h. Es gibt nur einen Lauf, die Tore müssen mindestens acht Meter auseinander, und die Piste muß mindestens 30 Meter breit sein.

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Salte Lake City, 05.02.2002

Austragungsort: Snowbasin Ski Area

Standort:
Die Snowbasin Ski Area befindet sich im Wasatch-Cache National Forest und ist etwa 87 km vom Olympischen Dorf entfernt (Kosten: 14,8 Millionen Dollar)

Zahlen und Fakten:
Eigentümerin der Snowbasin Ski Area ist eine Körperschaft, die u.a. das Sun Valley Resort und die Little America Hotels beinhaltet. Die Körperschaft betreibt die Anlage mit einer speziellen Genehmigung des USDA Forest Service.

Die Rennstrecken wurden im Sommer 1998 fertiggestellt, die Sesselliftanlage im Herbst desselben Jahres.
Die geplante Zuschauerkapazität beträgt für den Abfahrtslauf 23.500, für die anderen Wettbewerbe 20.000 Plätze.

Der ehemalige Olympiasieger (Sapporo 1972) Bernhard Russi hat die Rennstrecke für den Abfahrtslauf der Männer entworfen. Sie wird als eine der Top-Rennstrecken der Welt angesehen und hat ein Gefälle von 881 Metern.

Der Gipfel liegt beim Abfahrtslauf auf 2838 m, beim Super G auf 2590 m.

In der Snowbasin Area beträgt die Durchschnittstemperatur im Februar -7°C und es fallen durchschnittlich 139,5 cm Schnee, der Jahresmittelwert ist 11,7 m.

Umweltbericht:
Etwa 90 Prozent der Rennstrecken liegen im National Forest. Darum wurde beim Errichten der neuen Pisten sehr sorgfältig mit der Umwelt umgegangen.
U.a. wurde zum Errichten der Türme der Liftanlage Hubschrauber mit "Himmelskränen" eingesetzt, um den Straßenbau auf dem Berg erheblich zu verringern.
Weiterhin wurden zehntausende Bäume und Sträucher neu gepflanzt, um den Verlust, der bei Rodungen und den Arbeiten entstanden war, auszugleichen.
Um seltene Vogelrassen vor direkter Beeinträchtigung zu schützen, wurden die Arbeiten nicht in der Nähe von Brutstätten ausgeführt.