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Patrick Staudacher ist Super G Weltmeister 2007

Topsensation zum Start der Ski WM 2007. Der Italiener Patrick Staudacher, der bis dato als bestes Weltcup-Ergebnis im Super G einen achten Rang zu Buche stehen hatte, ist der neue Super G Weltmeister 2007! Silber sicherte sich mit einem Rückstand von 32 Hundertstel Sekunden der Österreicher Fritz Strobl, der damit seine Aufstellung im ÖSV Team mehr als gerechtfertigt hat und seine Aussage, „Ich bin kein Joker, ich bin ein Ass“ unter beweis stellte. Trotzdem „haderte“ der Silbermedaillen-Gewinner mit dem Rennen: "Ich hätte nicht gedacht, dass diese 'zache' Fahrt fürs Podium reicht. Ich hatte zwar ein fehlerfreies Rennen, aber auch das Gefühl, dass ich noch überall kleine Reserven hatte. Die Erleichterung ist jetzt groß, denn es hat ja viel Überzeugungsarbeit gebraucht, dass ich hier zu Recht fahren durfte. Die Nummernregel war heute sicher ein Nachteil für die Spitzenfahrer, das ist nicht ganz fair wir Läufern sind nur Marionetten." Den Vorteil einer niedrigen Startnummer 12 bestätigte auch der Sieger: "Die Nummer war sicherlich ein Vorteil für mich, die Piste ist nicht besser geworden. Ich habe das aber auch super ausgenutzt. Ich wäre schon mit einem Platz unter den Top Sechs zufrieden gewesen. Dass ich jetzt ganz vorne stehe, das ist unglaublich." Den Kampf um die Bronzemedaille gewann in einem wahren Hundertstelkrimi der Schweizer Bruno Kernen. Kernen hatte vor dem 10.!!! Plazierten Marco Büchel aus Lichtenstein einen Vorsprung von 7 Hundertstel Sekunden. Neben den zeitgleichen 4. Didier Cuche aus der Schweiz und dem Österreicher Christoph Gruber ( beide + 0,01) sowie dem 9. Francois Bourque (+0,05) aus Kanada ärgerten sich im Ziel Erik Guay aus Kanade (6. Platz - +0,03), dessen Teamkollege Jan Hudec (7.Platz - +0,04) und Österreichs Topstar Hermann Maier (7. Platz - + 0,04) über die hauchdünn verpaßte Medaille. Mario Scheiber war einer der wenigen Läufer, die bis zur letzten Zwischenzeit mit Staudacher mithalten konnten, auf den letzten Fahrsekunden unterliefen dem Osttiroler jedoch einige Fehler und er fiel auf Rang 11 zurück. "Die Hundertstel habe ich sicher im unteren Teil liegen lassen. Ich wollte nicht zu rund fahren - dann hat es mich hinten reingedrückt. Beie einer WM muss einfach alles passen und das war heute leider nicht der Fall." Viel schlechter lief es für Titelverteidiger Bode Miller, der nach fehlerhafter Fahrt nicht einmal unter die Top 20 kam.


1. Patrick Staudacher ITA 1:14,30


2. Fritz Strobl AUT 1:14,62


3. Bruno Kernen SUI 1:14,92


4. Didier Cuche SUI 1:14,93


4. Christoph Gruber AUT 1:14,93


6. Erik Guay CAN 1:14,95


7. Hermann Maier AUT 1:14,96


7. Jan Hudec CAN 1:14,96


  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   12   ITA   Patrick Staudacher 1:14.30  
  2   20   AUT   Fritz Strobl +0.32  
  3   17   SUI   Bruno Kernen +0.62  
  4   21   SUI   Didier Cuche +0.63  
      25   AUT   Christoph Gruber +0.63  
  6   26   CAN   Erik Guay +0.65  
  7   6   CAN   Jan Hudec +0.66  
      30   AUT   Hermann Maier +0.66  
  9   15   CAN   Francois Bourque +0.67  
  10   22   LIE   Marco Büchel +0.69  
  11   23   AUT   Mario Scheiber +0.79  
  12   11   USA   Steven Nyman +0.90  
  13   28   NOR   Aksel Lund Svindal +0.94  
  14   13   SUI   Silvan Zurbriggen +1.01  
      27   ITA   Peter Fill +1.01  
  16   32   ITA   Massimiliano Blardone +1.08  
  17   18   SUI   Didier Defago +1.15  
      16   SWE   Patrick Järbyn +1.15  
  19   39   SLO   Ales Gorza +1.16  
      7   NOR   Bjarne Solbakken +1.16  
  21   34   SWE   Hans Olsson +1.22  
  22   3   FRA   Gauthier De Tessieres +1.30  
  23   5   SLO   Andrej Jerman +1.33  
  24   29   USA   Bode Miller +1.34  
  25   33   SWE   Niklas Rainer +1.35  
  26   1   FRA   Adrien Theaux +1.41  
  27   4   ITA   Werner Heel +1.44  
  28   51   SWE   Mats Olsson +1.51  
  29   19   FRA   Antoine Deneriaz +1.54  
  30   24   CAN   John Kucera +1.61  
  31   14   USA   Scott Macartney +1.68  
      31   USA   Ted Ligety +1.68  
  33   35   FIN   Jouni Pellinen +1.82  
  34   2   USA   Thomas Lanning +1.86  
  35   41   NOR   Lars Myhre +1.92  
  36   42   CZE   Ondrej Bank +1.93  
  37   10   GER   Stephan Keppler +1.94  
  38   57   GBR   Noel Baxter +2.26  
  39   37   GER   Dominik Stehle +2.36  
  40   44   CRO   Natko Zrncic-Dim +2.44  
  41   58   NZE   Mark Bridgwater +2.53  
  42   45   CZE   Krystof Kryzl +2.68  
  43   53   RUS   Alexandr Horoshilov +2.77  
  44   9   SLO   Andrej Sporn +2.80  
  45   49   RUS   Konstantin Sats +2.81  
  46   52   SVK   Ivan Heimschild +2.87  
  47   43   CZE   Filip Trejbal +2.94  
  48   64   FIN   Andreas Romar +2.97  
  49   59   SVK   Jaroslav Babusiak +3.06  
  50   54   RUS   Anton Konovalov +3.28  
  51   50   CRO   Ivan Ratkic +3.40  
  52   56   CRO   Tin Siroki +3.48  
  53   48   CHI   Maui Gayme +3.52  
  54   67   JPN   Akira Sasaki +3.69  
  55   60   NZE   Will Clifford +3.93  
  56   62   NZE   Benjamin Griffin +4.26  
  57   68   NZE   Andrew Greig +4.39  
  58   65   AUS   Brenton Fetterplace +4.60  
      55   RUS   Alexey Chaadayev +4.60  
  60   63   MDA   Christophe Roux +4.88  
  61   61   CHI   Cristian Anguita +5.08  
  62   66   CHI   Jorge Martinic +5.19  
  63   46   CHI   Jorge Mandru +5.39  

AUSFÄLLE BEIM WM SUPER G DER HERREN IN ARE

  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  8   FRA   Pierre-Emmanuel Dalcin Sturz  
  47   DEN   Johnny Albertsen Sturz  
  36   GBR   Finlay Mickel Torfehler  
  40   CZE   Petr Zahrobsky Torfehler  
  38   SLO   Rok Perko Torfehler  

Übertragungszeiten:

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 09.30 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Super-G der Herren

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 09.45 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Super-G der Herren

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 09.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Super-G der Herren

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 09.55 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Super-G der Herren

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 18.05 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Die Siegerehrung - Super G der Damen & Herren





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DAS LETZTE SAISONRENNEN
Miller gewinnt Hinterstoder-Super G

Der US Amerikaner Bode Miller war beim Super G in Hinterstoder eine Klasse für sich. Miller gewann mit einem Vorsprung von 0,79 Sekunden vor dem Südtiroler Peter Fill und feierte seinen zweite Super-G-Erfolg in dieser Saison. „Bode ist schon ein wilder Hund und fast unmöglich zu schlagen. Aber irgendwann macht er wieder einen Fehler“, kommentierte Fill den Sieg des Amerikaners, der seinen Sieg so sah: „Ich bin hier 100 Prozent gefahren. Nicht alle sind das volle Risiko gegangen“. Bester Österreicher wurd Hermann Maier (+0,94), der trotz eines Fehler im oberen Teil noch auf das Stockerl fahren konnt. Für Maier war es der erste Podestplatz in dieser Saison trotzdem war er im Zielraum sehr verärgert: "Ich habe mir selber den Vogel gezeigt, denn ich bin ganz schlecht gefahren und habe nie einen richtigen Zug auf den Ski bekommen. Miller hat in diesen Passagen sicher voll beschleunigt. Außerdem rutscht mir immer der Ski weg, was für mich eigentlich ziemlich ungewöhnlich ist. Aber wenn das Gefühl wieder passt, dann wird auch wieder etwas weitergehen. Davon bin ich überzeugt", gab sich Maier optimistisch. Die ÖSV Fahrer Fritz Strobl landet auf dem fünften Platz, Georg Streitberger belegt Rang sieben. Benjamin Raich kam über Platz 34 nicht hinaus: "Es geht oben zwar flach weg, aber dann ordentlich zur Sache, es war sehr eisig. Eine durchwachsene Fahrt." Das österreichische Herrenteam wartet nun schon seit zwölf Rennen auf einen Sieg. Beim Team Swiss sorgte Silvan Zurbriggen mit einer tollen Fahrt für Aufsehen. Der Walliser legte mit Startnummer 1 eine Zeit vor, die lange nicht unterboten werden konnte und durfte sich bis zuletzt Hoffungen auf einen Podestplatz machen. Von Rang drei verdrängte ihn erst Hermann Maier mit der Startnummer 30 - um zwei Hundertstel-Sekunden. Didier Cuche startete nach seinem Trainingssturz noch etwas gehandicapt und erreichte immerhin Rang neun. Ausgeschieden sind Bruno Kernen und Ambrosi Hoffmann. DSV Starter Stephan Keppler aus Ebingen (1:12,29) konnte sich mit einem Rückstand von 2,53 Sekunden nur auf Rang 38 plazieren. Miller übernahm mit seinem dritten Saisonsieg auch die Führung im Gesamtweltcup (440 Pkt.) vor Aksel Lund Svindal (Norwegen; 421), Didier Cuche (Schweiz; 392) und Peter Fill (338). In der Disziplinen-Wertung des Super-G liegt Miller ebenfalls vorn.


1. Bode Miller USA 1:09,76


2. Peter Fill ITA 1:10,55


3. Hermann Maier AUT 1:10,70


4. Silvan Zurbriggen SUI 1:10,72


5. Fritz Strobl AUT 1:10,73


6. Marco Büchel LIE 1:10,85


7. Georg Streitberger AUT 1:10,86
 


Herren Super G am Montag erneut abgesagt
Doppelpack am Dienstag

Der Super-G der Herren bei der alpinen Ski-WM musste auch am Montag abgesagt werden. Wind und schlechte Sicht machten ein reguläres Rennen unmöglich. Der dritte Versuch erfolgt nun am Dienstag um 10.00 Uhr. Der Damen-Super-G soll ebenfalls am Dienstag um 12.30 Uhr stattfinden, es kommt daher in Aare zum Super-G-Doppelpack. "Wir haben Pech gehabt, die Entscheidung der Jury war sicher richtig. Die Wettervorhersagen für Dienstag schauen gut aus", bleibt FIS-Präsident Gianfranco Kasper optimistisch.

Der Favoritencheck

Mit dem Super-G der Herren startet die alpine Ski-Weltmeisterschaft 2007 in Are. Wer macht das Rennen und holt sich den WM-Titel? Hermann Maier, Bode Miller, Didier Cuche, John Kusak oder gar die deutsche Hoffnung Stephan Keppler?

HERMANN MAIER (Österreich):

Der Herminator ist bei allen Großereignissen immer auf dem Podium gelandet und hat eine Medaille geholt. Obwohl er in diesem Jahr eher einer "Wundertüte" als einem wahren Champion gleicht, muss man den zweimaligen Olympiasieger und dreifachen Weltmeister immer auf der Rechnung haben. Für die WM-Vorbereitung hat sich "Mister Super-G" extra in die österreichischen Berge zurückgezogen, um in aller Ruhe zu trainieren und die zuletzt aufgetretenen Material- und Abstimmungsprobleme zu beseitigen. In dieser Saison schaffte es Maier zwar nur einmal aufs Podest (Hinterstoder), doch bei seiner vielleicht letzten WM könnte er noch einmal eine echte Sternstunde erleben.

BODE MILLER (USA):

Der Führende im Super-G-Weltcup gehört zu den ganz heißen Favoriten auf den WM-Titel. Nach mehreren Eskapaden und Motivationsproblemen scheint sich der "wildeste Fahrer" der Welt wieder gefangen zu haben. Obwohl man nie genau weiß, ob Miller einhundert Prozent konzentriert ist, reicht sein Talent fast immer für eine vordere Platzierung. In diesem Jahr zeigte Miller zwar keine konstant guten Leistungen, doch im Gegensatz zu den Olympischen Spielen 2006 (Turin) - wo er zur Überraschung aller Experten versagte - ist bei ihm wieder ein klarer Leistungsanstieg zu verzeichnen. Wenn es darauf an kommt, kann der 29-Jährige alle Konkurrenten schlagen, vorausgesetzt er feiert keine wilden Parties wie zuletzt beim Weltcup in Kitzbühel.

DIDIER CUCHE (Schweiz):

Der Metzger aus Le Paquier ist der absolute Topfavorit auf den WM-Titel. Nicht nur, dass seine Kollegen ihn auf den "virtuellen" Thron heben, auch die gesamte internationale Presse verkündet bereits seinen Namen, wenn es um den neuen Super-G-Weltmeister geht. Trotz eines Kreuzbandrisses hat sich der Schweizer wieder an die Weltspitze zurückgekämpft und bei den letzten Weltcups vier zweite Plätze belegt. Was noch fehlt, ist endlich Rang eins.

JOHN KUCERA (Kanada):

Der Kanadier zählt zum Kreis der "jungen Wilden". Seit 2004 gehört er der Nationalmannschaft an und wurde 2006 zweifacher kanadischer Meister im Super-G und im Riesenslalom. Zu Beginn dieser Saison gelang ihm in Lake Louise überraschend sein erster Weltcup-Erfolg, den er im WM-Finale von Are noch einmal wiederholen möchte. Klappt es nicht mit einer Medaille, hat der 22-Jährige noch genügend Zeit, denn sein großes Ziel lautet Olympia 2010.

STEPHAN KEPPLER (Deutschland):

Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Stephan Keppler. Er wurde 2006 zweifacher Deutscher Meister im Abfahrtslauf und im Super-G. Der Athlet des WSV Ebingen schaffte in dieser Saison jeweils einen achten Platz beim Weltcup in Gröden (Super-G) und in Lake Louis (Abfahrt). Pech hatte Keppler, als er im Januar 2007 in Val d'Isere im Training stürzte und sich einen Kahnbeinbruch sowie einen Haarriss an der linken Hüfte zuzog.

Schlägt Maier wieder zu?

Am Samstag werden die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Aare mit dem Super-G der Herren eröffnet. Im Mittelpunkt steht dabei ÖSV-Superstar Hermann Maier, der in der laufenden Saison zwar unter seinen Erwartungen blieb, aber bei der WM noch einmal voll zuschlagen will. Eine Medaille würde "Mr. Super-G" sehr viel bedeuten, immerhin könnte es sein letzter Auftritt bei einem Großereignis sein. Der Salzburger hat bisher zwei Olympische Winterspiele und vier Weltmeisterschaften bestritten und jedes Mal zumindest eine Medaille mit nach Hause genommen.Der "Herminator" glaubt, dass diese Serie auch bei der WM in Aare, seinem möglicherweise letzten Groß-Event, fortgesetzt wird. Sollte der ÖSV-Superstar noch einmal den großen Coup landen, wäre ein Rücktritt wohl nicht ausgeschlossen, denn womit sollte Maier seine außergewöhnliche Karriere noch toppen? Wenn er leer ausginge, müsste der "Herminator" lange auf die nächste Chance warten. Denn die nächste WM ist erst 2009, da wäre der Salzburger bereits 36. Wetten auf eine neuerliche Medaille ist für Maier zwar tabu, der 34-Jährige meinte jedoch in typischer Manier: "Aus dem Fenster geschmissen dürfte das Geld wohl nicht sein." Dass ihn nach einer bis dato sieglosen Saison nur wenige auf der Rechnung haben, reizt Maier natürlich ganz besonders. "Zum richtigen Zeitpunkt vielleicht noch einmal voll zuzuschlagen würde mir schon sehr viel bedeuten." Als Kurssetzer wird der für die Schweizer Herren arbeitende Salzburger Hans Flatscher fungieren. Dass der Super-G zu leicht für Maier sein könnte, wollte der Flachauer auf jeden Fall nicht behaupten: "Schauen wir einmal, was die Kurssetzung und die Schneeverhältnisse bringen."


Weltcupfinale 2005/06 in Are - SUPER G der HERREN
Miller gewinnt Super-G
Svindal gewinnt Super G Weltcup

Der US-Amerikaner Bode Miller hat den Weltcup-Super-G im schwedischen Aare gewonnen. Beim Finale der Skirennläufer lag Miller vor seinem Landsmann Daron Rahlves und dem Norweger Aksel Lund Svindal, der sich damit auch den Disziplinen-Weltcup sicherte. Der Flachauer Hermann Maier musste sich mit Platz vier zufrieden geben und verlor am Ende um zwei Zähler bzw. 9 Hundertstel Sekunden, den Kampf um die kleine SUPER G Kristallkugel. Aus rot-weiß-roter Sicht war das Rennen aber nicht nur aufgrund der „maierschen Schlappe“ eine Enttäuschung, auch mannschaftlich ließen die ÖSV-Fahrer zu wünschen übrig: Erstmals seit März 1996 fand sich kein Österreichischer Läufer auf dem Podest wieder. Einziger Schweizer im Klassement war der Berner Oberländer Bruno Kernen, der als 10. sein zweitbestes Saisonergebnis im Super-G realisierte. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start. Der Super-G in Aare verlangte den Läufern noch einmal alles ab, auf der selektiven Strecke kam keiner der 25 Starter fehlerfrei ins Ziel. Nach der Startnummer neun (Miller) musste sogar der viel zu weite und gefährliche Russi-Sprung abgetragen und somit entschärft werden. Die Top 10 Rennläufer beim Super G Finale der Herren in Aare: 1. Bode Miller (USA) 1:27,78. 2. Daron Rahlves (USA) 0,34 zurück. 3. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,53. 4. Hermann Maier (AUT) 0,62. 5. Stephan Görgl (AUT) 0,66. 6. Marco Büchel (LIE) 0,70. 7. Peter Fill (ITA) 1,50. 8. Kjetil André Aamodt (NOR) 1,53. 9. Hannes Reichelt (AUT) 1,57. 10. Bruno Kernen (SUI) 1,60.

SKIWM 2005 in Bormio - SUPER G
Bode Miller Weltmeister im SUPER G

Der Amerikaner Bode Miller hat zum Auftakt der alpinen Ski-Weltmeisterschaften im italienischen Bormio den Titel im Super-G und damit seine dritte WM-Goldmedaille gewonnen. Vor zwei Jahren war Miller mit den Titeln im Riesenslalom und in der Kombination sowie der Silbermedaille im Super-G der erfolgreichste Fahrer der WM in St. Moritz gewesen. Der US-Boy hatte nach seinem Super-Start im Weltcup seit Sestriere nicht mehr gewonnen. Rechtzeitig zur WM ist er aber wider voll da. Dem 27-Jährigen gelang auf der Stelvio ein perfekter Lauf. Miller fuhr mit 1:27,55 Bestzeit vor den Österreichern Michael Walchhofer (1:27,69) und Benjamin Raich (1:28,23). Hermann Maier belegt den undankbaren vierten Platz. Damit geht der Herminator erstmals bei einer WM im Super-G leer aus. Stephan Görgl wird 21. Florian Eckert aus Lenggries sorgte für einen gelungenen deutschen WM-Auftakt: Der 25-Jährige wurde in 1:28,69 Minuten überraschend Sechster und erzielte damit das beste Super-G-Resultat seiner Karriere. Die Schweizer mit vier Fahrern in den ersten 17 zeigten eine ansprechende Teamleistung. In den Kampf um die Podestplätze vermochte jedoch keiner einzugreifen; Didier Défago lag fast eine Sekunde hinter dem drittklassierten Benjamin Raich zurück. Défago war wohl (wie erwartet) der beste Vertreter von Swiss-Ski, er musste aber gleichwohl einem Trainingskollegen den Vortritt lassen: Der Liechtensteiner Marco Büchel wurde Fünfter. Die Top 10 Rennläufer beim WM SUPER G der Herren in Bormio: 1. Bode Miller (USA) 1:27,55. 2. Michael Walchhofer (AUT) 0,14 zurück. 3. Benjamin Raich (AUT) 0,68. 4. Hermann Maier (AUT) 0,85. 5. Marco Büchel (LIE) 1,06. 6. Florian Eckert (GER) 1,14. 7. Aksel Lund Svindal (NOR) und Didier Défago (SUI) 1,61. 9. David Poisson (FRA) 1,69. 10. Daron Rahlves (USA) 1,70.

Weltmeister Bode Miller:

"Ich bin selbst überrascht über Gold. Meine Fahrt war weit davon entfernt, perfekt zu sein. Ich war nicht nervös, es ist immer schwer für mich, am Wettkampf-Tag die beste Leistung herunterzubringen. Ich mach immer wieder einen Fehler. Heute war eigentlich keine Zeit für Fehler, ich hab dennoch welche gemacht. Aber ich war zwischen den Fehlern sehr schnell. Ich hab zwischen den Fehlern alles riskiert auf eine gute Zeit. Ich bin jetzt für zwei Jahre Weltmeister. Hermann und Daron haben oben viel Zeit gelassen. Beim San-Piedro-Sprung war ich etwas zu direkt, hab da einen Fehler gemacht. Dadurch ist es noch knapp geworden, sonst hätte ich ganz klar gewonnen."

Silbermedaillen Gewinner: Michael Walchhofer:

"Es war vom Start weg ein großer Kampf. Früher war es oft schwer für mich, am Renntag einen guten Lauf zu bringen, ich habe auch heute wieder einige Fehler gemacht, aber dazwischen bin ich richtig hinuntergestürmt. Ich hatte auch Glück, denn normalerweise würde man mit solchen Fehlern keine Medaille gewinnen, doch auch die anderen haben Fehler gemacht."

Bronzemedaillen Gewinner: Benjamin Raich:

"Ich bin zufrieden, besser kann die WM nicht losgehen. Die Fahrt war sicherlich teilweise sehr gut. Bei der Einfahrt zur Schrägfahrt war ich sicher teilweise zu spät. Aber alles in allem gut für uns heute. Oben wäre es sicher auch noch ein bisserl besser gegangen, beim San-Pietro-Sprung hab ich zu wenig Richtung gehabt. Ich habe eine gute Saison, das Selbstvertrauen ist da."


4. Hermann Maier

5. Marco Büchel

6. Florian Eckert

7. Aksel Lund Svindal

8. Didier Défago

9. David Poisson

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2003
DER SUPER G in ST.MORITZ

Stephan Eberharter Super G Weltmeister 2003

Jubelstimmung im Lager der Österreicher. Der 33-jährige Zillertaler  Stephan Eberharter ist der neue SUPER G Weltmeister 2003. Für Eberharter ist es bereits der dritte WM-Titel. Die Silbermedaille geht an Hermann Maier (AUT) und Bode Miller (USA) die zeitgleich das Ziel erreichten. Der undankbare 4. Platze ging an den Schweitzer Ambrosi Hoffmann der nur um 4 Hundertstel Sekunden eine Medaille verpasste. Auf den Rängen 5 bis 10 folgten: Kjetil Andre Aamodt (NOR), Erik Guay (CAN), Jan Hudec (CAN), Bruno Kernen (SUI), Lasse Kjus (NOR) und Gregor Sparovec (SLO). Titelverteidiger Daron Rahlves musste sich mit Rang 22 begnügen. Alles andere als einen erfolgreichen WM-Start legten die deutschen Rennfahrer auf die Skipiste. Max Rauffer schied nach einem Besichtigungsfehler aus und für Stefan Stankalla reichte es nur für einen enttäuschenden Platz 23.


Weltmeister Stephan Eberharter

DIE GOLDFAHRT

Silbermedaille: Hermann Maier

Silbermedaille: Bode Miller

Rang 4: Ambrosi Hoffmann

Platz 5: Kjetil Andre Aamodt

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2001
DER SUPER G in ST.ANTON

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30.01.2001
Daron Rahlves ist SUPER G WELTMEISTER

Riesen Überraschung in St. Anton. Der Amerikaner
Daron Rahlves wies die Österreicher in die Grenzen.
Mit einem Rückstand von 8 Hundertstel Sekunden
folgen die Österreicher und Favoriten Stehpan Eberharter
und "Herminator" Hermann Maier (Rückstand 0,23 Sek.).
Rang 4 belegte der Norweger Lasse Kjus (0,27 Sek.).

Die deutschen Rennfahrer Max Raufer (Rückstand 1,83 Sek.),
Florian Eckert (Rückstand 1,87 Sek.) und
Stefan Stankalla (Rückstand 2,12 Sek.) konnten nicht
an die Leistungen von Garmisch-Partenkirchen anknüpfen.

Stimmen zum Rennen

Daron Rahlves
Jetzt werden mich mehr Leute kennen als bisher. Ich bin ein gutes Rennen gefahren, es ist ein großartiger Tag. Ich hatte das gleiche Gefühl wie in Kitzbühel. Ich habe an den Sieg geglaubt.

Stephan Eberharter:
Es war eine recht gute Fahrt von mir, als im Ziel die eins aufleuchtete, hab ich mich riesig gefreut, weil Hermann der große Favorit war. Ich habe im oberen Teil ein Mal zu viel Tempo herausgenommen, ich denke das waren die acht Hundertstel. Ich habe schon in Kitzbühel gesagt, dass man auf den Daron Rahlves aufpassen muss.

Hermann Maier:
Ich bin gar nicht so enttäuscht, wenn ich ehrlich bin. Bei einer Rechts Kurve hab ich etwas übersehen, dann war das Rennen gelaufen. Wenn das Rennen noch zwanzig Sekunden gedauert hätte, wäre mehr drinnen gewesen.

 

 










 

 

 

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