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Anja Pärson SUPER G Weltmeisterin 2007

Anja Pärson feierte beim WM Super-G-der Damen in Aare einen überragenden Heimsieg. Als Lokal-Matadorin verteidigte die Schwedin in 1:18,85 Min. ihren Titel von 2005 und holt sich zum 5. Mal eine WM-Goldmedaille. Pärson hatte bei der schwedischen WM-Bewerbung von Aare tatkräftig mitgeholfen. Klar, dass die Goldene nun ganz besonders hell strahlt. "Das war viele Jahre ein Traum von mir, bei der Heim-WM Gold zu gewinnen", jubelte die nun fünffache Weltmeisterin, die im Sommer eine Knie-OP zurückgeworfen hatte. "Ich habe mir aber nicht gedacht, dass ich es gleich im Super-G schaffe. Das ist unglaublich. Ich habe die ganze Saison gekämpft und viel getestet. Am Start hatte ich sie noch, aber mit dem dritten Schwung war die Balance schon da." Silber hinter der Weltmeisterin ging, mit einem Rückstand von 0,32 Sekunden an US-Girl Lindsey Kildow. Die dreifache Saisonsiegerin und Top-Favoritin Renate Götschl aus Österreich rettet mit 0,53 Sek. Rückstand Bronze. "Ich wollte eine Medaille und die habe ich. Ich weiß, wie es ist, wenn man ohne wieder heimfährt. Das war ein schwieriges Rennen, der Schnee war aggressiver als ich gedacht habe, das hat mich ein bisserl überrascht. Ich bin ein paar Mal über die Linie rausgeschossen", so die Steirerin. Fehler hätten sich eingeschlichen, die man sich "bei der Bombenform der anderen nicht leisten" könne. "Aber wenn du gewinnen willst, musst du voll riskieren." Ihre Teamkollegin Nicole Hosp musste sich um 6 Hundertstel geschlagen, ebenso wie die zeitgleiche Kanadierin Britt Janyk mit dem undankbaren 4. Platz begnügen. "Das zipft mich schon ziemlich an. Ich weiß nicht, warum ich das verdient habe", war die Riesenenttäuschung bei Hosp über Rang vier nicht zu überhören. Bei Olympia 2006 hatte es für die Tirolerin "Blech" im Riesenslalom gegeben, an vierten Plätzen im Weltcup hat sie bereits reichlich zu Hause. Wenn es Gerechtigkeit gäbe, dann müsse sie sich bei ihr schon irgendwann einmal "gewaltig" einstellen. „Aber ich hoffte, dass das Glück irgendwann auf meiner Seite ist. Jetzt ist der Frust noch groß, aber am Abend sieht es schon wieder besser aus", war sie überzeugt. Nadia Styger kam als beste Schweizerin, hinter Julia Mancuso aus den USA auf den siebten Rang. Die Top Ten komplettierten auf Rang 8 die Österreicherin Alexandra Meissnitzer gefolgt von der US Amerikanerin Libby Ludlow und der auf Rang 10 plazierten besten DSV Rennläuferin Maria Riesch.


1. Anja Pärson SWE 1:18,85


2. Lindsey C. Kildow USA 1:19,17


3. Renate Götschl AUT 1:19,38


4. Britt Janyk CAN 1:19,44


4. Nicole Hosp AUT 1:19,44


6. Julia Mancuso USA 1:19,63


7. Nadia Styger SUI 1:19,65


  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   24   SWE   Anja Pärson 1:18.85  
  2   30   USA   Lindsey C. Kildow +0.32  
  3   31   AUT   Renate Götschl +0.53  
  4   18   CAN   Britt Janyk +0.59  
      29   AUT   Nicole Hosp +0.59  
  6   27   USA   Julia Mancuso +0.78  
  7   26   SUI   Nadia Styger +0.80  
  8   28   AUT   Alexandra Meissnitzer +1.12  
  9   10   USA   Libby Ludlow +1.23  
  10   11   GER   Maria Riesch +1.33  
  11   3   SUI   Fabienne Suter +1.34  
  12   22   SUI   Martina Schild +1.78  
  13   17   CAN   Emily Brydon +1.80  
  14   21   SLO   Tina Maze +1.88  
  15   12   GER   Petra Haltmayr +1.89  
  16   13   AUT   Christine Sponring +1.90  
  17   1   ITA   Johanna Schnarf +2.23  
  18   5   FRA   Marie Marchand-Arvier +2.31  
  19   20   SUI   Fränzi Aufdenblatten +2.35  
  20   15   CAN   Genevieve Simard +2.39  
      14   USA   Kirsten L Clark +2.39  
  22   8   GER   Gina Stechert +2.40  
  23   2   MON   Alexandra Coletti +2.71  
  24   33   SLO   Urska Rabic +2.73  
  25   6   ESP   Carolina Ruiz Castillo +3.01  
  26   37   ISL   Dagny Kristjansdottir +3.16  
  27   34   FRA   Anne-Sophie Barthet +3.34  
  28   9   GBR   Chimene Alcott +3.37  
  29   36   CZE   Lucie Hrstkova +3.58  
  30   41   SWE   Frida Hansdotter +3.64  
  31   35   ITA   Elena Fanchini +5.79  
  32   40   SVK   Eva Huckova +8.00  
  33   39   SVK   Sona Maculova +9.51  
  34   7   SWE   Jessica Lindell-Vikarby +12.24  
 
Ausfälle beim WM Super G der Damen in Are
 
  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  16   FRA   Ingrid Jacquemod Torfehler  
  23   ITA   Lucia Recchia Sturz  
  4   SWE   Nike Bent Torfehler  
  42   BRA   Anna Breigutu Torfehler  
  19   ITA   Nadia Fanchini Sturz  
  32   LIE   Tina Weirather Torfehler  
  38   SWE   Kajsa Kling Sturz  
  25   CAN   Kelly Vanderbeek Torfehler  

Übertragungszeiten:

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 12.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Super-G der Damen

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 12.15 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Super-G der Damen

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 12.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Super-G der Damen

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 12.15 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Super-G der Damen

LIVE: Dienstag, 06.02.2007 - 18.05 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Die Siegerehrung - Super G der Damen & Herren





STARTLISTE: BITTE AUF DEN BANNER KLICKEN

Das letzte Rennen - DER 2. SUPER G der Damen in San Sicario (Sonntag)
Kildow gewinnt 2. Super G von San Sicario

Die US-Amerikanerin Lindsey Kildow hat in einer Zeit von 1:30.06 Minuten den Weltcup-Super-G von San Sicario gewonnen. Nach den 2 Abfahrts-Siegen in Lake Louise und Val d'Isere schafft sie ihren dritten Saisonsieg und den ersten in einem Super-G. Damit wurde es aus Sicht der Österreicher nichts mit dem erhofften Sieges-Hattrick von Renate Götschl. Nach den Erfolgen im Freitags-Super-G und in der Abfahrt blieb für die steirische Speed-Queen im 2. Super G am Sonntag "nur" Platz 2. Götschl hatte aber trotzdem Grund zur Freude: Für die 31-Jährige war es der 100. Podestplatz ihrer Karriere. Das haben bis heute nur ganz wenige Skiweltcup-Größen wie Ingemar Stenmark, Annemarie Moser-Pröll und Vreni Schneider geschafft. Den 3. Platz am Stockerl sicherte sich ihre österreichische Teamkollegin Christine Sponring (+0,29) die bei ihrem zweiten Weltcup-Super-G den zweiten Podestplatz einfuhr. Als beste Schweizerin klassierte sich Nadia Styger hinter Britt Janyk aus Kanada und der Slowenin Tina Maze auf Rang sechs. Für eine Überraschung aus Sicht des DSV sorgte Gina Stechert die sich auf dem 10. Rang plazieren konnte.


1. Lindsey C. Kildow USA 1:30,06


2. Renate Götschl AUT 1:30,23


3. Christine Sponring AUT 1:30,35


4. Britt Janyk CAN 1:30,63


5. Tina Maze SLO 1:30,87


6. Nadia Styger SUI 1:30,97


7. Lucia Recchia ITA 1:31,03


Auch SUPER G der Damen am Sonntag abgesagt

Nach der Absage des Herren-Super-G am Samstag konnte auch der für Sonntag angesetzte Super-G der Damen bei den Weltmeisterschaften in Aare nicht stattfinden. Grund für die Absage waren erneut die schlechten Wetterbedingungen. Wind und die zu weiche Piste machten eine ordnungsgemäße Durchführung des Rennens unmöglich. Ersatztermin ist Montag oder Dienstag, wobei am Montag die Nachtragung des Herren-Rennes Priorität hat. Mit Sonntagabend soll eine Kaltfront auf Aare zukommen.

DER FAVORITENCHECK
WM SUPER G DER DAMEN IN ARE

Renate Götschl

Bereits frühzeitig am Freitag reiste die Top-Favoritin auf den WM-Titel im Super-G, Renate Götschl, ins schwedische Are, um noch ausreichend Zeit für Testfahrten zu haben. "Ich kenne den Kurs bis dato überhaupt nicht. Are wurde in der letzten Saison erstmals in den Kalender aufgenommen, leider lag ich zum Zeitpunkt des Rennens im Krankenhaus. Daher kenne ich die Strecke nur aus dem TV, der Kurs sieht aber sehr interessant aus", äußerte sich Götschl. Optimal wie ihre WM-Vorbereitung verlief auch die bisherige Saison für die 31-jährige Österreicherin. Neben der Führung im Gesamt-Weltcup liegt Götschl auch im Abfahrts- und Super-G-Weltcup an der Spitze. "Die Vorbereitung auf eine WM ähnelt der auf ein Weltcup-Rennen, allerdings ist die Atmosphäre eine völlig andere. Hier bekommt man den entscheidenden Kick." Mit der Favoritenrolle hat sich die 1,65 Meter große Götschl problemlos angefreundet. "Ich hätte nie gedacht, dass es in dieser Saison so überragend läuft. Ich genieße den Erfolg natürlich, aber die Erwartungen an mich sind hier bei der WM natürlich entsprechend hoch. Ich versuche aber ganz einfach, meine zuletzt gute Form mit in die Rennen zu nehmen. Passt nur gut auf mich auf", so eine lachende Götschl. In San Sicario, bei den letzten Weltcup-Rennen vor der WM vor Wochenfrist, gewann Götschl zwei von drei Rennen: den Super-G und die Abfahrt. Beste Voraussetzungen also, um den dritten WM-Titel nach den Erfolgen 1997 in Sestriere (Kombination) und 1999 in Vail (Abfahrt) zu feiern. Eurosport.de

Lindsey Kildow

Die US Girls Julia Mancuso und Lindsey Kildwo sind wohl die größten Herausforderinnen der ÖSV Girls beim Kampf um die Medaillen bei der Ski-WM in Are. Dabei geht Kildow neben Renate Götschl beim Super G als Topfavoritin ins Rennen. Die 22jährige gewann den 2. Super G in San Sicario, wurde beim 1. Super G in San Sicario ebenso wie in Lake Louise zum Saisonstart hinter Götschl Zweite. In Cortina d’Ampezzo reichte es für einen 4 Rang und auf der Reiteralm schied sie aus. Bei einem normalen Rennverlauf ist die US Amerikanerin eine sichere Bank für einen „Stockerlplatz“

Anja Pärson

Die große schwedische Damen-Hoffnung bei der Heim-WM in Aare heißt Anja Pärson, in den Super G am Sonntag startet die 25-Jährige als Titelverteidigerin. Pärson hat jedoch noch kein Rennen in dieser Saison gewonnen (erst zwei dritte Plätze in der Abfahrt) und zuletzt eine kleine Ruhepause eingelegt. Nun glaubt die Lokalmatadorin dass sie rechtzeitig vor dem Saisonhighlight "Harmonie und Rhythmus" wiedergefunden hat. Nach dem Riesentorlauf in Cortina d'Ampezzo (Out im ersten Durchgang) am 21. Jänner hatte Pärson, die im Sommer eine Knie-OP hatte, die "Notbremse" gezogen und beschlossen, San Sicario auszulassen und ein Timeout zu nehmen. Beim Tüfteln fand Pärson heraus, dass das Hauptproblem im Schuhbereich lag, dieses wurde nun gelöst. Die Ruhezeit genoss sie u.a. mit ihrer Schwester und Freunden. Pärson hatte auch vor Olympia 2006 eine Pause eingelegt. Mit Erfolg, denn in Sestriere hatte sie dann Gold im Slalom und Bronze in Abfahrt und Kombination geholt. "Es ist sehr hart, jedes Rennen zu bestreiten und dann müde in ein Großereignis zu gehen." Mit welchen Erfolgen sie die WM als "gelungen" einstufen würde, wollte Pärson nicht beurteilen. "Das kommt drauf an, wie die Rennen verlaufen und ob sie regulär sind. Ich möchte meine Harmonie der vergangenen Jahre wiederfinden, mein Bestes geben und dann im Ziel stolz auf mich sein. Wenn es dann ein fünfter Platz werden sollte, ist das auch okay." Obwohl Pärson bereits vier WM-Goldene zu Hause hängen hat, spricht sie von einem gewissen Druck. "Es ist komisch. Aber je mehr Erfolge man feiert und je älter man wird, umso mehr setzt man sich unter Druck. Die schwierige Saison sieht die ansonsten stets eher erfolgsverwöhnt gewesene Pärson in gewisser Hinsicht als Geduldprobe. "Es war mehr Kampf und Krampf als Freude. Ich war frustriert. Aber ich bin stolz auf mich, dass ich positiv geblieben bin und hart gearbeitet habe. Hoffentlich werde ich jetzt hier in Aare dafür belohnt." Kurier.at

Julia Mancuso

Mancuso siegte in dieser Saison bereits beim Super G in Cortina d’Ampezzo und ist zur Zeit in bestechender Form. Das ihr der Hang in Are entgegenkommt bewies die 22jährige auch beim Weltcupfinale 2005/06 wo sie einen 5. Rang belegen konnte. Ein Sprung auf das Podium ist ihr durchaus zuzutrauen.

Hosp mag die WM-Strecke

Hosp hat in ihrer Karriere einen Super-G-Sieg zu Buche stehen, sie erreichte ihn im März 2006 beim Weltcup-Finale in Aare. "Eine Medaille hier ist mein Ziel, die größten Chancen habe ich im Riesentorlauf, aber vielleicht auch im Super-G oder Slalom", will sich die Tirolerin nicht festlegen. Die technische Strecke mit ihren Kurven und Sprüngen kommt ihr entgegen. "Ich mag sie, von oben bis unten. Von meinem Sieg habe ich mir positive Eindrücke mitgenommen."

Alexandra Meissnitzer

Die bisherige Saison verlief für Alexandra Meissnitzer alles andere als erfolgreich - Platz 17 im Gesamtweltcup, kein einziger Podiumsplatz. Und das bei einer Athletin, die in ihrer bisherigen Karriere bereits 14 Weltcupsiege feiern konnte. Trotz allem glaubt sie an eine WM-Medaille im Super-G. Platz vier beim Super-G-Weltcup auf der Reiteralm die in dieser Saison beste Platzierung der 33-Jährigen. Die Ränge sieben und 17 bei den Generalproben zuletzt in San Sicario. Doch dem Selbstbewusstsein von Alexandra Meissnitzer tut dies keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Österreicherin will aufs Podium: "Ich habe große Hoffnungen, dass ich hier in Are eine Medaille gewinnen kann. Zwar bin ich in dieser Saison noch keinen perfekten Super-G gefahren, dennoch bin ich nicht beunruhigt. Als Österreicherin musst du bei solch einem Ereignis einfach eine Medaille im Auge haben." Respektvoll spricht die Polizistin über den anspruchsvollen Kurs in Are. "Man muss hier die Erfahrung eines Routiniers und eine jugendliche Naivität verbinden. Aber zuallerst musst du geduldig sein, da das Wetter hier minütlich umschlagen und das Rennen immer wieder verschoben werden kann." Eurosport.de


SAISON 2005/06 - SUPER G DER DAMEN  in ARE
Nicole Hosp gewinnt Super G in Are

Die Tirolerin Nicole Hosp gewann zum ersten Mal in ihrer Karriere einen Weltcup-Super-G Rennen der Damen. "Ich bin echt überwältigt! Das ist für mich eine echte Sensation, erst zum Schluss habe ich ein bisschen spekuliert. Mir gefällt diese Strecke hier unheimlich, obwohl ich schon ein paar Fehler hatte." Hosp siegte in einer Zeit von 1:19.45 Minuten vor Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister (0,27). Im drittletzten Rennen ihrer Karriere ist auch Ski-Rennläuferin Martina-Ertl-Renz noch einmal aufs Siegertreppchen gefahren. Rang drei ging an die Deutsche vor Janica Kostelic (0,87). Die Kroatin sichert sich damit zum dritten Mal den Gesamtweltcup (1.770) vor Anja Pärson (1.566) aus Schweden die nach einem Fahrfehler bereits nach 15 Sekunden ausschied und die Olympia Saison 2005/06 im Zielraum analysierte: "Wenn du gewinnen willst, musst du alles riskieren! Ich habe leider an der Kante Luft bekommen, da ich ein wenig zu direkt war und hatte danach keine Chance. Ich bin leider 7 Mal ausgeschieden und das sind eben 700 Punkte. Ich hoffe ich kann jetzt vielleicht noch im Slalom oder Riesenslalom gewinnen. Es war trotzdem eine tolle Saison für mich." Glücklich aber gefasst äußerte sich Janica Kostelic gegenüber dem ORF: "Ich habe Anja gestern gesehen, ich wusste, dass es schwer wird. Es ist am Ende immer enger geworden. Anja ist leider zu oft ausgefallen, aber ich glaube auch sie wird mit ihrer Saison und Olympia-Gold zufrieden sein." Nicht zufrieden mit dem letzten Super G konnte Petra Haltmayr sein. Die Rettenbergerin stürzte schwer schien jedoch unverletzt zu sein. Als Siegerin der kleinen Kristallkugel im Super G stand schon vor Aare Michaela Dorfmeister (626) fest. Alexandra Meissnitzer (441) belegt Rang zwei.

SKI WM 2005 in Bormio
Anja Pärson is SUPER G Weltmeisterin 2005 

Anja Pärson hat sich am Sonntag den Weltmeister-Titel im Super-G der Damen geholt. Die Schwedin hat sich mit dem ersten Sieg im Super-G ihr drittes WM-Gold gesichert. Bis zum zweiten Platz beim Super-G von Cortina Ende Januar war sie in dieser Disziplin nie über den 6. Rang hinausgekommen. Die Silbermedaille geht an die Bruneckerin Lucia Recchia und lässt die Veranstalter und das italienische Heimpublikum jubeln. Reccia stand im ersten Frauenrennen an der Spitze einer überragenden italienischen Mannschaft, welche die Plätze zwei, vier und fünf belegte. Bronze sicherte sich die junge US Amerikanerin Julia Mancuso. Für das ÖSV & DSV Team gab es eine handfeste Ohrfeige: Hatten sie in der Weltcup-Saison die Rennen dominiert, so klappte es ausgerechnet bei der WM überhaupt nicht. Beste ÖSV Läuferin wurde die 19-jährige Debütantin Andrea Fischbacher auf Rang sieben, Silvia Berger belegte Platz elf. Titelverteidigerin Michaela Dorfmeister aus Österreich fuhr an einem Tor vorbei und schied ebenso wie Alexandra Meissnitzer aus. Die Führenden im Super-G-Weltcup, Renate Götschl, verlor im oberen Streckenabschnitt einen Stock und fuhr nur als 22. ins Ziel. Götschl: "Ich kann leben damit. Ich hab's probiert, es ist halt nicht gegangen. Ohne Stecken kann man nichts gewinnen. Ich wollte ein gutes Rennen fahren. Aber wenn so was passiert. Das heute war wieder einmal so ein Rennen, wo die Favoriten gestorben sind. Das ist bei der WM schon oft passiert." In einem Rennen, in dem alle Favoriten versagten, war die Lenggrieserin Hilde Gerg als 13. in 1:19,07 Minuten beste Deutsche. Martina Ertl (Lenggries) stürzte nach dem vierten Tor, blieb aber unverletzt. Petra Haltmayr (Rettenberg) kam in 1:20,17 nicht unter die ersten 20. "Ich habe oben ein Riesenfehler gemacht. Da habe ich schon gedacht, soll ich abschwingen oder den Lauf noch als Abfahrtstraining mitnehmen", erklärte Hilde Gerg enttäuscht. Als beste Schweizerin klassierte sich Nadia Styger auf dem ansprechenden 8. Platz. Bei einem groben Fehler im Startabschnitt hatte die Schweizerin bereits alle Chancen vergeben. "Schade", meinte Styger, "dieser Fehler war einer zuviel. Ich wollte es gut machen, stand aber zu wenig konsequent auf dem Ski. " Sylviane Berthod und Fränzi Aufdenblatten belegten die Ränge 16 und 18. Die Top 10 Rennläuferinnen beim WM-SUPER G der Damen in Santa Catarina: 1. Anja Pärson (SWE) 1:17,64. 2. Lucia Recchia (ITA) 0,45 zurück. 3. Julia Mancuso (USA) 0,76. 4. Nadia Fanchini (ITA) 0,79. 5. Isolde Kostner (ITA) 0,90. 6. Tina Maze (SLO) 1,03. 7. Andrea Fischbacher (AUT) 1,09. 8. Nadia Styger (SUI) 1,15. 9. Lindsey Kildow (USA) 1,18. 10. Kirsten Clark (USA) 1,30.

SUPER G Weltmeisterin Anja Pärson:

"Am Start war ich so nervös. Ich habe alles gegeben und wirklich alles riskiert. Dieses Jahr habe ich so hart gekämpft und viel trainiert, das hat sich bezahlt gemacht. Alle haben attackiert, der Steilhang (wo Dorfmeister und Meissnitzer ausgeschieden sind, Anm.) war schwer, die Linkskurve kommt so schnell, ich habe dort auch Probleme gehabt. Das ich jetzt wirklich Weltmeisterin bin, ist unglaublich! Damit habe ich nicht gerechnet. Vor dem Rennen habe ich maximal mit einem dritten Platz spekuliert."

Silbermedaillen Gewinnerin Lucia Recchia

"Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Trotz der vielen Verletzungen und gerade hier in meinem Heimatland. Ich bin überglücklich !

Bronzemedaillen Gewinnerin Julia Mancuso:

"Ich freue mich riesig, bin aber auch total überrascht. Das Rennen war für mich nicht anders als im Weltcup, nur beim Warten im Ziel war ich dann viel aufgeregter als sonst. Es war ein sehr schneller Kurs, den wohl einige unterschätzt haben und deshalb haben sie im oberen Teil die Linie verpasst."


4. Nadia Fanchini

5. Isolde Kostner

6. Tina Maze

7. Andrea Fischbacher

8. Nadia Styger

9. Lindsey Kildow

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2003
DER SUPER G in ST.MORITZ

Dorfmeister SUPER G Weltmeisterin

Die SUPER G Weltmeisterin 2003 kommt aus Österreich und heißt Michaela Dorfmeister. Die Silbermedaille sicherte sich Kirsten Clark vor ihrer Teamkollegin Jonna Mendes die sich über die Bronzemedaille freuen darf. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Genevieve Simard (CAN), Alexandra Meissnitzer (AUT), Melanie Turgeon (CAN), Corinne Rey Bellet (SUI), Renate Götschl (AUT), Carolina Ruiz Castillo (ESP) und Brigitte Obermoser (AUT). Für die Läuferinnen des DSV war der Start in die SKI WM 2003 alles andere als erfolgreich. Martina Ertl belegte als beste deutsche Läuferin Platz 11, Medaillenfavoritin Hilde Gerg musste sich mit Rang 20 begnügen und Regina Häusl fand sich auf einen enttäuschenden 28. Platz wieder. Unser Geheimtipp Maria Riesch schied nach einem Fahrfehler bereits nach 20 Sekunden aus. Nicht nur Hilde Gerg haderte nach dem Rennen mit dem Glück, dem Wind und dem Schlechterwerden der Piste. Auch andere Medaillenhoffnungen zerplatzten im Wind von St. Moritz: Carole Montillet (FRA - 14.), Isolde Kostner (ITA - 18.), Janica Kostelic (CRO - 19.) und Karen Putzer (ITA -25.)


Freudentränen

Siegesfahrt

Silber: Kirsten Clark (USA)

Bronze: Jonna Mendes (USA)

Platz 4: Genevieve Simard (CAN)

Platz 8: Renate Götschl (AUT)

Platz 11: Martina Ertl

Platz 20: Hilde Gerg

Michaela Dorfmeister (AUT): „Ich kann es noch überhaupt nicht fassen. Dass die WM so beginnt, ist ein Traum. Ich weiss nicht was ich sagen soll. Auf dem aggressiven Schnee habe auch ich Fehler gemacht. Jetzt kann ich befreit zur Abfahrt antreten, wo ich einen Titel zu verteidigen habe.“

Kirsten Clark (USA): „Dieser zweite Platz bedeutet mir viel. Ich bin aus dem Häuschen. Ich wusste, dass ich in diesem Jahr stark bin. Ich hatte hohe Erwartungen und wurde von meinen Coaches gut unterstützt.“

Jonna Mendes (USA): "Das ist unglaublich. Ich bin erstaunt, denn schliesslich war ich im Super-G noch nie so weit vorne. Nur in Cortina kam ich als Achte in die Nähe der Besten.“

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2001
DER SUPER G in ST.ANTON


Im Gedenken an Regine Cavagnoud !

Neun der zehn Weltmeister der SKI WM 2001 in St. Anton, starteten in St. Moritz den Versuch ihren WM-Titel zu verteidigen. Die traurige Ausnahme macht Regine Cavagnoud, Titelträgerin im SUPER G, die am 31. Oktober 2001 an den folgen eines Trainingsunfalls verstarb.

Alle Informationen zur Skiweltmeisterschaft 2001: www.SkiWM2001.de
 

Regine Cavagnoud Super G Weltmeisterin
Hilde Gerg holt Bronze für Deutschland
 

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Die erste Weltmeisterin bei der SKI WM 2001 in St. Anton
heißt Regine Cavagnoud. Sie fuhr mit einem Vorsprung von
5 Hundertstel Sekunden vor der Italienerin Isolde Kostner
ins Ziel. Für die größte Überraschung sorgte die Lenggrieserin
Hilde Gerg. Mit einem Rückstand von nur 8 Hundertstel
Sekunden kam sie als Dritte in Ziel und holte Bronze.

Regine Cavagnoud: Ich hatte sehr viele Verletzungen, musste immer wieder von neuem anfangen, immer neuen Mut aufbringen und fühle mich jetzt für all die Plage entschädigt. Der Kurs war sehr direkt und nicht zu selektiv, man musste weich fahren können, im Waldstück ist mir eine sehr enge Linie gelungen. Jedenfalls war der Stress im Ziel grösser als beim Warten am Start. Dreimal war ich schon in St. Anton, ein vierter Platz war dabei die beste Platzierung. Das Vertrauen brachte ich aus Cortina mit – die Piste dort war ähnlich und ich hatte gewonnen. Ich war nicht auf den Weltmeistertitel fixiert und daher frei im Kopf. Den Sieg widme ich meinen Freunden und allen , die immer um mich sind!

Isolde Kostner: Ich bin einfach nur glücklich. Es macht mir nichts aus, dass ich nur um fünf Hundertstel den Weltmeistertitel verfehlt habe. Schliesslich bin ich auch nur drei Hundertstel vor Hilde Gerg. Ich bin sehr glücklich .Es war mein bester Super-G in dieser Saison – schliesslich war ich noch nie auf dem Stockerl. Irgendwo werde ich schon die fünf Hundertstel verloren haben – aber die muss ich auf der Videoaufzeichnung suchen. Mein Trainer Valerio Ghirardi hat den Kurs gesetzt und das ist mir entgegengekommen. Die Krise im italienischen Verband hat uns zurückgeworfen . Ich musste mir Trainingskurse selbst bezahlen. Aber mit den Neuwahlen scheint alles besser zu werden. In den letzten Rennen habe ich vielleicht etwas zuwenig attackiert.

Hilde Gerg: Es ist ein Glücksgefühl nach einer so schweren Verletzung zurückzukommen. Ich habe ein Jahr um dieses Comeback gekämpft. Im Rennen, auf Schnee habe ich keine Schmerzen. Schliesslich habe ich noch einen Nagel vom Knie bis in den Knöchel im Bein. Der dritte Platz bedeutet mir soviel wie der Olympiasieg vor drei Jahren. Es ist besonders schön , in Österreich Erfolg zu haben. Nirgendwo anders herrscht eine solche Begeisterung.