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Aksel Lund Svindal ist Abfahrtsweltmeister 2007

Aksel Lund Svindal ist der „König der Abfahrer 2007“ und läßt ganz Norwegen erstmals in der WM-Geschichte über eine Goldmedaille in der WM-Herren Abfahrt jubeln. "Ich war vielleicht nicht einer der Top-Favoriten. Aber ich bin gut gefahren - und hatte auch ein bisschen Glück. Ein guter Tag für Aksel und für Norwegen. Ich wollte hier schon unbedingt eine Medaille, weil so viele Freunde und die Familie da sind. Es ist einfach ein schönes Gefühl." Ging Svindal noch als einer der Favoriten ins Rennen sind auf den weiteren Medaillenplätze zwei Sensationen zu vermelden. Silber ging mit einem Rückstand von 0,72 Sekunden an den Kanadier Jan Hudec, Bronze sicherte sich der schwedische Lokalmatador Patrick Järbyn (+0,97). "Ich habe vor elf Jahren meine erste Medaille gemacht - es ist wie damals schwer zu fassen. Bronze in der Abfahrt. Ich bin so unglaublich glücklich. Ich muss mich auch bei meinem Servicemann bedanken. Ich hatte vielleicht vier, fünf Mal in meinem Leben solche Ski wie heute, die sind unglaublich gut gegangen." Der undankbare 4. Platz ging mit einem Rückstand von 2 Hundertstel Sekunden auf den Podestplatz, an den Kanadier Erik Guay (+0,99) vor den beiden Schweizern Ambrosi Hoffmann (+1,00) und Didier Cuche (+1,01) dem wieder einmal 4 Hundertstel Sekunden für eine Medaillenrang fehlten. Topfavorit und Titelverteidiger Bode Miller (1,21) mußte sich mit dem 7 Rang begnügen. Neben dem geschlagenen Miller war das ÖSV Abfahrtsteam der große Verlierer des „Super Abfahrts Sunday“. Als bester Österreich belegt bei der Königsdisziplin Mario Scheiber den 8. Platz. Hermann Maier kommt über Rang 13 nicht hinaus. Michael Walchhofer wird 15., Fritz Strobl gar nur 21. So ein schlechte Ergebnisse in der Herren-Abfahrten gab es erst zwei Mal - 1987 und 1993. Auch da war der beste Österreicher auf Rang acht zu finden. Ebenso enttäuschten die Fahrer des DSV. Keppler stürzte nach einem durchwachsenen Lauf im Zielhang und sein Teamkollege Johannes Stehle konnte sich mit einem Rückstand von 2,81 Sekunden nur auf dem 27. Rang plazieren.


1. Aksel Lund Svindal NOR 1:44,68


2. Jan Hudec CAN 1:45,40


3. Patrik Järbyn SWE 1:45,65


4. Erik Guay CAN 1:45,67


5. Ambrosi Hoffmann SUI 1:45,68


6. Didier Cuche SUI 1:45,69


7. Bode Miller USA 1:45,95

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   21   NOR   Aksel Lund Svindal 1:44.68  
  2   2   CAN   Jan Hudec +0.72  
  3   5   SWE   Patrick Järbyn +0.97  
  4   20   CAN   Erik Guay +0.99  
  5   16   SUI   Ambrosi Hoffmann +1.00  
  6   28   SUI   Didier Cuche +1.01  
  7   27   USA   Bode Miller +1.27  
  8   23   AUT   Mario Scheiber +1.31  
  9   18   CAN   Manuel Osborne +1.43  
  10   15   SUI   Didier Defago +1.44  
  11   26   ITA   Peter Fill +1.71  
  12   24   SUI   Bruno Kernen +1.73  
  13   22   AUT   Hermann Maier +1.75  
  14   11   ITA   Kurt Sulzenbacher +1.86  
  15   4   FRA   Marc Bottollier-Lasquin +1.88  
      30   AUT   Michael Walchhofer +1.88  
  17   14   SLO   Andrej Jerman +1.90  
  18   10   FRA   Yannick Bertrand +2.10  
  19   17   FRA   Pierre-Emmanuel Dalcin +2.15  
      32   SLO   Andrej Sporn +2.15  
  21   19   USA   Steven Nyman +2.18  
  22   25   AUT   Fritz Strobl +2.29  
  23   34   SWE   Hans Olsson +2.40  
  24   37   SWE   Niklas Rainer +2.54  
  25   41   NOR   Lars Myhre +2.68  
  26   7   GBR   Finlay Mickel +2.77  
  27   35   GER   Johannes Stehle +2.81  
  28   13   USA   Marco Sullivan +2.90  
  29   1   NOR   Bjarne Solbakken +2.95  
  30   8   USA   Scott Macartney +2.98  
  31   3   CAN   John Kucera +3.04  
  32   12   ITA   Patrick Staudacher +3.11  
  33   9   FRA   Antoine Deneriaz +3.14  
  34   39   CRO   Natko Zrncic-Dim +3.19  
  35   36   CZE   Ondrej Bank +3.24  
  36   47   SWE   Mats Olsson +3.37  
  37   40   CZE   Petr Zahrobsky +3.58  
  38   33   ITA   Christof Innerhofer +3.62  
  39   38   SLO   Ales Gorza +4.16  
  40   44   FIN   Jouni Pellinen +4.17  
  41   43   USA   Thomas Lanning +4.33  
  42   53   FIN   Andreas Romar +4.51  
  43   45   RUS   Alexandr Horoshilov +5.07  
  44   42   CHI   Maui Gayme +5.67  
  45   52   CRO   Ivan Ratkic +5.78  
  46   54   AND   Roger Vidosa +6.10  
  47   49   CHI   Jorge Mandru +6.51  
  48   51   CRO   Tin Siroki +6.89  
 
 Ausfälle beim WM Abfahrtslauf 2007 in Are
 
  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  56   POL   Wojciech Zagorski Sturz  
  6   GER   Stephan Keppler Sturz  
  29   LIE   Marco Büchel Torfehler  
  48   CHI   Cristian Anguita Torfehler  
  55   CZE   Filip Trejbal DNS  
  50   RUS   Konstantin Sats Torfehler  
  46   NZE   Mark Bridgwater Torfehler  

Männer-Abfahrt auf Sonntag verschoben

Schlechtwetter hat am Samstag zur nächsten Absage und Verschiebung bei den 39. alpinen Ski-Weltmeisterschaften geführt. Nach dreimaliger Startverschiebung musste die Herren-Abfahrt abgesagt werden. Das Rennen soll nun am Sonntag ab 10.00 Uhr unmittelbar vor der für 12.45 Uhr angesetzten Damen-Abfahrt gefahren werden. Die Wetterprognosen für Sonntag sind laut FIS-Präsident Gian-Franco Kasper "ausgezeichnet".

Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 09.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 09.35 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 09.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 10.05 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 18.05 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Die Siegerehrung - Abfahrt der Herren







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DAS LETZTE RENNEN - Abfahrt in Wengen
Dalcin Überraschungssieger in Val d’Isere

Sensationssieg in Val d’Isere. Der Franzose Pierre-Emanuel Dalcin nützt seine niedrige Startnummer sowie den Heimvorteil und feiert sensationell seinen ersten Weltcup-Sieg! "Es lief alles perfekt. Ich habe mich sehr gut gefühlt, meine Skier war schnell, und ich hatte eine gute Startnummer. Super!", sagte der Franzose. Mit ihm freuten sich die beiden Kanadier Eric Guay als Zweitplazierter und Manuel Osborne als Dritter. Damit geht der "verrückte" Weltcup-Winter weiter. Dalcin sorgte für den ersten Saisonsieg Frankreichs und damit auch für die 11 Nation die sich in diesem Skiwinter über einen obersten „Stockerlplatz“ freuen durfte. Die Favoriten des Tages mußten sich im geschlagenen Feld wiederfinden. Als Bester Österreicher landete Mario Scheiber auf Rang 5 vor seinem Teamkollegen Andreas Buder. Der Kastelruther Peter Fill erreichte den siebten Platz zeitgleich mit dem Lichtensteiner Marco Büchel. Die Schweizer Bruno Kernen (9.), Didier Cuche (10.) und Didier Défago (11.) vermochten sich noch knapp im ersten Dutzend zu klassieren. Cuche war in diesem Winter bisher in der Abfahrt nie schlechter als Fünfter gewesen. Die Österreicher Hans Grugger (12.), Fritz Strobl (15.) und Hermann Maier (16.) bleiben ebenso unter den Erwartungen wie Michael Walchhofer, der nur den enttäuschenden 21. Rang belegt. Der US Amerikaner Bode Miller schied nach einem Fahrfehler aus. Nach dem Training auf verkürzter Piste am Donnerstag und der Absage des Zeitlaufs am Freitag wegen starken Winds, absolvierten die Läufer Samstagfrüh vor der Besichtigung noch eine kurze Trainingsfahrt im obersten Abschnitt. Dabei stürzte der Deutsche Stephan Keppler und zog sich nach erster Diagnose einen Kahnbeinbruch, schwere Prellungen und eine leichte Gehirnerschütterung zu. Das Rennen wurde dann nach einem Sturz des Schweden Hans Olsson für längere Zeit unterbrochen.


1. Pierre-Emmanuel Dalcin FRA 1:56,37


2. Erik Guay CAN 1:56,63


3. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:56,69


4. Yannick Bertrand FRA 1:56,74


5. Mario Scheiber AUT 1:56,77


6. Andreas Buder AUT 1:56,86


Büchel Schnellster beim Abschlußtraining

Im Abschluss-Training für die WM Herren-Abfahrt am Samstag lagen die „üblichen Verdächtigen“ an der Spitze. Klare Bestzeit erzielt der Liechtensteiner „Oldie“ Marco Büchel. Die 35 jährige Frohnatur war in den bisherigen sieben Weltcup-Abfahrten stets in den ersten sieben klassiert, mit dem Sieg im Auftaktrennen in Lake Louise als Höhepunkt. Österreichs Routine Fritz Strobl landete 74 Hundertstel zurück auf Rang zwei, Teamkollege Hermann Maier wurde Dritter und wäre nach eigenen Angaben mit diesem Ergebnis am Samstag mehr als nur zufrieden. Strobl seinerseits beunruhigte der Vorsprung des Liechtensteiner: "Es taugt mir jetzt mehr. Aber sieben Zehntel sind schon viel", meinte Strobl. Bester Schweizer war einmal mehr Didier Cuche als Vierter. Eine Medaille, die erste an einer WM, wäre für Cuche längst überfällig, umso mehr, nachdem am Dienstag im Super-G ein weiteres Mal eine Hundertstel-Entscheidung zu seinen Ungunsten ausgefallen war und er sich mit Rang 4 bescheiden musste. Die weiteren Fahrer des Quartetts, das die Schweiz in der Abfahrt vertreten wird, büssten gut anderthalb Sekunden ein. Bruno Kernen und Ambrosi Hoffmann waren exakt gleich schnell, Didier Défago drei Hundertstel langsamer. Der Österreicher Michael Walchhofer musste sich, nach seinem gestrigen Sturz beim Kombinationsslalom, am etwas umgesteckten Kurs mit Rang 20 zufrieden geben, Mario Scheiber wurde16. Der US Amerikaner Bode Miller wollte Kräfte und Konzentration für die „Final attack“ am Samstag sparen und verzichtet auf den abschließenden Trainings-Lauf. Die TOP 10 Rennläuufer beim Abschlußtraining in Are: 1. Marco Büchel (LIE) 1:45,73. 2. Fritz Strobl (AUT) 0,74 zurück. 3. Hermann Maier (AUT) 0,77. 4. Didier Cuche (SUI) 0,79. 5. Aksel Lund Svindal (NOR) 1,00. 6. Yannick Bertrand (FRA) 1,05. 7. Patrik Järbyn (SWE) 1,29. 8. Manuel Osborne-Paradis (CAN) 1,32. 9. Christoph Gruber (AUT) und Erik Guay (CAN) 1,39.

Miller führt nach Kombinationsabfahrt

Der US Amerikaner Bode Miller führt nach der WM Kombinationsabfahrt der Herren in einer Zeit von 1:36.64 Minute gefolgt vom Norweger Aksel Lund Svindal (+0,20) und dem Österreicher Michael Walchhofer (+0.53). Aufgrund der Zeitrückstände und Leistungsmöglichkeiten im Slalom können sich neben den drei Topplazierten, wobei Miller und Svindal die besten Aussichten haben, noch einige weitere Läufer Hoffnungen auf einen Medaillenrang machen. Dies wären in der Reihenfolge der Zeitrückstände nach der Abfahrt, Daniel Albrecht (+1,02) aus der Schweiz, dessen Teamkollege Marc Berthod (+1,30), die beiden Österreicher Romed Baumann (+1,57) und Benjamin Raich (+1,60) sowie der Schweizer Silvan Zurbriggen (+1,63) und der Österreicher Rainer Schönfelder (+1,67). Nur noch Außenseiter Chancen können sich der Kroate Ivica Kostelic (+1,98) und der Franzose Pierrick Bourgeat (+2,31) ausrechnen. Vor der Kombinationsabfahrt umfaßte der Favoritenkreis ca. 15 Fahrer. Nach der Abfahrt hat sich die Spreu vom Weizen getrennt. So ist der Schwede Markus Larsson ausgeschieden, sein Teamkollege Jens Byggmark hat über 3 Sekunden verloren. Aus ÖSV-Sicht verabschiedete sich Mario Matt aus dem Favoritenkreis. Aber immer noch kommen gut und gerne zehn Fahrer für eine Medaille in Frage. So können wir uns auf einen interessanten und spannenden Kombinationsslalom freuen der um 16.00 Uhr gestartet wird.


BLICK ZURÜCK: Saison 2005/06 - Saisonfinale in Are - Die Abfahrt

Michael Walchhofer gewinnt Abfahrts Weltcup 2006
Svindal gewinnt letzte Abfahrt

Michael Walchhofer sicherte sich mit Platz elf in der letzten Abfahrt der Saison in Aare die kleine Kristallkugel und wiederholte somit seinen Vorjahres-Triumph. Aksel Lund Svindal aus Norwegen hatte beim Saisonfinale der alpinen Skirennläufer im schwedischen Aare seine erste Weltcup-Abfahrt gewonnen. Er setzte sich in 1:42,40 Minuten vor dem Amerikaner Bode Miller und Peter Fill aus Italien durch. Fritz Strobl wurde als bester Österreicher Vierter und landete im Abfahrts-Weltcup auf Platz zwei. Hermann Maier belegt den enttäuschenden 14. Rang. Den Schweizern gelang zum Abschluss ein ansprechendes Ergebnis. Didier Défago realisierte als Fünfter ebenso sein bestes Weltcup-Ergebnis des gesamten Winters wie Didier Cuche als Achter. Und der Olympia-Dritte Bruno Kernen belegte Platz 10, womit sich in der neunten Abfahrt der Saison erst zum zweiten Mal drei Schweizer in den Top 10 klassierten. Tobias Grünenfelder schied aus, nachdem er schon im oberen Abschnitt ein Tor verpasst hatte. Die Abfahrt im Weltmeisterschafts-Ort von 2007 musste wegen mehrerer schwerer Stürze oft unterbrochen werden. Olympia-Sieger Antoine Deneriaz (FRA) stürzt schwer - blieb aber wie durch ein Wunder unverletzt. Weniger Glück hatte hingegen Klaus Kröll. Der Steirer überschlug sich bei einem Sturz nach einem Fahrfehler in einer Kurve dreieinhalb Mal und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Die Top 10 Rennfahrer beim Weltcupfinale 2006 in Are: 1. Aksel Lund Svindal (NOR) 1:42,40. 2. Bode Miller (USA) 0,20 zurück. 3. Peter Fill (ITA) 0,30. 4. Fritz Strobl (AUT) 0,48. 5. Didier Défago (SUI) 0,65. 6. Kjetil André Aamodt (NOR) 0,66. 7. Daron Rahlves (USA) 0,97. 8. Didier Cuche (SUI) 1,02. 9. Yannick Bertrand (FRA) 1,18. 10. Bruno Kernen (SUI) 1,19.

BLICK ZURÜCK: ABFAHRT WM 2005
 

ABFAHRTSWELTMEISTER 2005 IST BODE MILLER!
Die Amerikaner entscheiden das Rennen des Jahres für sich!

Ein amerikanischer Doppelsieg durch Bode Miller und Daron Rahlves entscheidet die Weltmeisterschaftsabfahrt in Bormio 2005. Bode Miller krönt sich zum Doppelweltmeister. Der 27-jährige coole Amerikaner holt sich nach dem Weltmeistertitel im SuperG nun auch den Titel in der Abfahrt. An seiner Bestzeit 1:56,22, die er bereits mit Startnummer 3 aufstellte, bissen sich sprichwörtlich alle die Zähne aus. "Das ist eine ganz große Sache, denn die Abfahrt ist der wichtigste Bewerb. Um hier zu gewinnen, muss alles passen. Die Nummer war ganz wichtig. Die Sicht ist zwar mit einer niedrigen Nummer nicht so gut, aber dafür sind da die Schneeverhältnisse besser.Mit meiner Fahrt war ich nicht vollkommen zufrieden. Teilweise habe ich eine gute Linie gefunden. Aber ich hatte zeitweise nicht wirklich das perfekte Gefühl für die Balance, vor allem beim San-Pietro-Sprung und im untersten Teil hatte ich so meine Probleme." Mit 0,44 Sekunden Rückstand landete sein Landsmann Daron Rahlves (Startnummer 21) auf Platz zwei. "Diese Medaille bedeutet mir viel, denn eine WM ist immer eine große Herausforderung. Es war hart, doch ich war körperlich und mental topfit. Ich bin meine Linie gefahren und habe gefightet vom Anfang bis zum Ende. Unten bin ich so gut gefahren wie nie zuvor." Die Bronzemedaille geht trotz Beschädigung der Kante seines rechten Ski´s durch einen Stein an den österreichischen Titelverteidiger Michael Walchhofer (+0,87), der mit Startnummer 27 ins Rennen ging. "Ich muss sagen, für mich ist es ein Wahnsinn. Oben in der Traverse hab ich kurz Zeit gehabt zum Denken. Ich hab mir gedacht: Das gibt's doch nicht, der Ski ist nicht mehr zu dafahren. Ich hab keinen Linksschwung mehr erfahren. Und dann geht sich noch Platz drei aus. Es war eine sensationelle Leistung. Ich hab oben beim Super G-Start einen Stein erwischt, der hat sich fast über den ganzen rechten Ski gezogen." Walchhofer rettete mit seinem 3. Platz gerade noch die Ehre der Österreicher, wobei man sich natürlich fragen muss, ob nicht die Teamführung der Österreicher durch ihren Aufstellungs- und Qualifikationspoker ihre eigene Mannschaft mental geschwächt hat. Der von der ÖSV-Spitze bevorzugte Hermann Maier, der obwohl er sich beim gestrigen Trainingssturz eine Rissquetschwunde zuzog (die genäht werden musste), unbedingt starten wollte erreichte nur den 17. Platz. Werner Franz, der noch gestern im Training alles geben musste, um überhaupt in die Abfahrtsaufstellung zu kommen, wurde gar nur 28. (+2,74). Kein Wunder meinen da viele, Franz spürte die vielen rennmäßigen Trainingsläufe und ihm fehlte die Substanz. Ziemlich unglücklich landete der Kärntner Fritz Strobl auf dem undankbaren 4. Platz (+0,95). Der zweifache Saisonsweltcupsieger Johann Grugger erreichte mit einer recht unsicheren Fahrt Rang 9. Auf den Plätzen 5 bis 9 sind: 5. Bruno Kernen (SUI +1,03), 6. Didier Defago (SUI +1,15), 7. Aksel Lund Svindal (NOR +1,16), 8. Ambrosi hoffmann (SUI +1,18), 9. David Poisson (FRA +1,30) ex aequo mit Johann Grugger (AUT +1,30). Aus dem DSV waren Florian Eckert (+1,43) und Max Rauffer (+1,77) am Start, die mit den Plätzen 12 und 17 nicht ganz die erhoffte Überraschung brachten. Wir gratulieren den Medaillengewinnern, die heute Abend bei der Siegerehrung die Medaillen und Trophäen überreicht bekommen. Auch die Siegerehrung der Kombinationen werden heute Abend durchgeführt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Miller rast zu Abfahrts-Gold

Bode Miller hat als erster Amerikaner die Goldmedaille in der Abfahrt bei alpinen Ski-Weltmeisterschaften gewonnen. Eine Woche nach seinem Sieg im Super-G setzte er sich im italienischen Bormio in 1:56,22 Minuten vor seinem Landsmann Daron Rahlves (1:56,66) durch. Dritter wurde Titelverteidiger Michael Walchhofer (1:57,70) aus Österreich. Strobl bleibt Blech, Grugger schummelt sich in die Top Ten, Maier und Franz agieren debakulös und werden von Nobodies gebügelt ! Florian Eckert (Lenggries) wurde in 1:57,65 Minuten Zwölfter. Max Rauffer (Leitzachtal/1:57,99) kam auf Platz 18.

BLICK ZURÜCK: ABFAHRT WM 2003

Walchhofer Abfahrtsweltmeister 2003 !

Der Abfahrtsweltmeister 2003 heißt Michael Walchhofer und kommt aus Österreich. Silber gewinnt der Norweger Kjetil Andre Aamodt und die Bronzemedaille geht an Bruno Kernen aus der Schweiz. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Didier Cuche (SUI), Stephan Eberharter (AUT), Erik Guay (CAN), Ambrosi Hoffmann (SUI), Antoine Deneriaz (FRA), Hermann Maier (AUT) und Fritz Strobl (AUT) Walchhofer: "Es war wirklich eine gute Fahrt. Viele haben nicht mit mir gerechnet. Die Trainer haben aber an mich geglaubt. Das Material hat heute auch gepasst. Im Mittelteil bin ich dann weit hineingesprungen, da hab ich mir gedacht: Ich bin wahrscheinlich schnell. Und so war's dann auch.Wie ich dann über den Zielsprung drüber bin, hab ich mir gedacht: Es war eine gute Fahrt - vielleicht bin ich auf dem Weg zum WM-Titel. Und so war's dann. Der Rummel um Maier und Eberharter war sicher ein Vorteil für mich." Bruno Kernen: "Es ist die erste Medaille für die Schweiz, dass ist natürlich großartig. Walchhofer ist ein würdiger Weltmeister, und auch Aamodt steht verdient am Stockerl. Ich bin aber sehr zufrieden mit meiner Bronzenen. Im unteren Teil hatte ich keine optimale Fahrt - da wusste ich: Wenn einer oben schnell unterwegs ist, wackelt meine Zeit".


Silber: Kjetil Andre Aamodt 

Bronze: Bruno Kernen

Platz 4: Didier Cuche

Platz 5: Stephan Eberharter

BLICK ZURÜCK: ABFAHRT WM 2001

Hannes Trinkl ist ABFAHRTSWELTMEISTER 2001
Flori Eckert mit Traumlauf auf Platz 3

Der "Herminator" Hermann Maier mußte sich beim Abfahrtslauf der Herren seinem Landsmann Hannes Trinkel geschlagen geben. Für die größte Überraschung sorgte Geburtstagskind Florian Eckert. Mit einem Wahnsinnsritt über die WM-Strecke " Karl Schranz" lag er bis kurz vor dem Ziel (Einkehrschwung ) noch in Führung. Seine überragende Leistung wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Bemerkenswert auch die Leistung von Max Raufer der sich am Ende der Konkurrenz auf dem 10. Rang plazieren konnte. Die deutschen Alpin Rennläufer/innen meldeten sich in St. Anton wieder zurück in der Weltspitze. Nach Martina Ertl (Gold in der Kombination), Hilde Gerg (Bronze im SUPER G) fuhr das DSV Team mit dem dritten Platz von Florian Eckert bereits die
dritte WM-Medaille ein. Wer hätte dies den deutschen Athleten noch vor 4 Wochen zugetraut ?

07.02.2001

WAHNSINN FLORIAN ECKERT AUF RANG 3
Max Raufer auf Platz 10
Hermann Maier verliert WM-Titel
Hans Trinkl ABFAHRTS WELTMEISTER 2001 !
Östereichischer Doppelerfolg !

Hannes Trinkl: Es ist unbeschreiblich. Am Start war ich sehr nervös. Gott sei dank ist es sich ausgegangen. Ich hatte oben einen Fehler, und habe gewusst, jetzt muss ich kämpfen. Ich habe nicht mehr damit gerechnet, gewinnen zu können. Die Kurven und Übergänge liegen mir. Mein Servicemann hat ein Goldhändchen. Er hat mit Abstand den schnellsten Ski gefunden.

Hermann Maier: Gott sei Dank, jetzt habe ich alle Farben. Ich bin ein wenig enttäuscht, ich hatte keine gute Fahrt. Ich habe das Rennen oben verloren, da ich mich zu viel an den Funksprüchen orientiert habe. Es zählt natürlich nur Gold, es ist sich leider nicht ausgegangen. Ich freue mich sehr für Hannes, er hat eine gute Saison.

Florian Eckert: Die Österreicher müssen gewinnen, ich musste mir nichts beweisen und konnte locker fahren.

 










 

 

 

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