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Anja Pärson Abfahrtsweltmeisterin
2007

Anja Pärson hat bei den alpinen Ski-
Weltmeisterschaften in ihrem Heimatland Schweden nach dem Super-G und
der Super-Kombination auch die Abfahrt gewonnen. "Ich habe alles
riskiert und dabei auch Fehler gemacht. Aber meistens ist das ein
Zeichen dafür, dass man schnell ist", meinte die Weltmeisterin in einer
ersten Reaktion. Auf die Frage, ob sie schön müde sei, antwortete Pärson
nur: "Jetzt habe ich viel Kraft!" Damit hat Anja Pärson das Kunststück
vollbracht, in allen fünf Disziplinen mindestens einmal Weltmeisterin zu
werden. Und die traditionellen Lieblingsdisziplinen Pärson kommen erst
noch. Im Weltcup entschied sie bislang 18 Slaloms und elf Riesenslaloms
für sich. Zum Vergleich: In der Abfahrt triumphierte sie bislang erst
dreimal. Die 25-Jährige verwies am Sonntag Lindsey Kildow aus den USA
auf den zweiten Platz. Nicole Hosp bewahrte mit Bronze das ÖSV-Team vor
einem totalen Abfahrtsdebakel, nachdem die Herren zuvor eine schwere
Niederlage kassiert hatten. "Ich bin überglücklich und kann es gar nicht
richtig glauben. Am Ende dachte ich, dass es schon wieder nur Platz vier
wird", meinte die glückliche Tirolerin. Eine starke Teamleistung zeigten
die Schweizerinnen. Nadia Styger wurde Vierte, Dominique Gisin Fünfte.
Beide verloren rund fünf Zehntel auf die Zweite und die Dritte. «Es ist
hart, bei einer WM Vierte zu werden», bilanzierte Styger. «Aber wenn der
Rückstand so gross ist, trauert man immerhin nicht den Hundertsteln
nach.» Pärsons Teamkollegin Niki Bent konnte sich neben der
3.Goldmedaille für das schwedische Team über einen starken 6. Platz
freuen. Grosse Geschlagene des Tages war Österreichs „Speed Queen“
Renate Götschl (Ö), die sich mit Rang 7 begnügen mußte und dem
entsprechend enttäuscht war: "Ich habe einige Fehler gemacht, war
unsicher und habe eine wichtige Kurve total verhaut", war die
Mitfavoritin niedergeschlagen. Beste Deutsche war auch heute wieder
Maria Riesch, die den neunten Rang erreicht - Petra Haltmayr landet
abgeschlagen auf dem 28. Platz, Gina Stechert die das Rennen eröffnete
schied nach einem Torfehler aus.

1. Anja Pärson SWE 1:26,89

2. Lindsey C. Kildow USA 1:27,29

3. Nicole Hosp AUT 1:27,37

4. Nadia Styger SUI 1:27,82

5. Dominique Gisin SUI 1:27,88

6. Nike Bent SWE 1:27,93

7. Renate Götschl AUT 1:27,94

|
|
Pos. |
|
Startnr. |
|
Nation |
|
Läufer/in |
Zeit |
|
|
|
1 |
|
27 |
|
SWE |
|
Anja Pärson |
1:26.89 |
|
|
|
2 |
|
29 |
|
USA |
|
Lindsey C. Kildow |
+0.40 |
|
|
|
3 |
|
15 |
|
AUT |
|
Nicole Hosp |
+0.48 |
|
|
|
4 |
|
25 |
|
SUI |
|
Nadia Styger |
+0.93 |
|
|
|
5 |
|
22 |
|
SUI |
|
Dominique Gisin |
+0.99 |
|
|
|
6 |
|
8 |
|
SWE |
|
Nike Bent |
+1.04 |
|
|
|
7 |
|
30 |
|
AUT |
|
Renate Götschl |
+1.05 |
|
|
|
8 |
|
24 |
|
FRA |
|
Ingrid Jacquemod |
+1.06 |
|
|
|
9 |
|
20 |
|
GER |
|
Maria Riesch |
+1.09 |
|
|
|
10 |
|
28 |
|
USA |
|
Julia Mancuso |
+1.20 |
|
|
|
11 |
|
17 |
|
FRA |
|
Marie Marchand-Arvier |
+1.23 |
|
|
|
12 |
|
6 |
|
CAN |
|
Britt Janyk |
+1.31 |
|
|
|
13 |
|
18 |
|
ITA |
|
Nadia Fanchini |
+1.47 |
|
|
|
14 |
|
23 |
|
SUI |
|
Fränzi Aufdenblatten |
+1.50 |
|
|
|
15 |
|
9 |
|
USA |
|
Kirsten L Clark |
+1.51 |
|
|
|
16 |
|
12 |
|
USA |
|
Stacey J. Cook |
+1.66 |
|
|
|
17 |
|
16 |
|
ITA |
|
Daniela Merighetti |
+1.79 |
|
|
|
18 |
|
21 |
|
AUT |
|
Elisabeth Görgl |
+1.85 |
|
|
|
|
|
31 |
|
CAN |
|
Shona Rubens |
+1.85 |
|
|
|
20 |
|
5 |
|
ESP |
|
Carolina Ruiz Castillo |
+2.05 |
|
|
|
21 |
|
13 |
|
AUT |
|
Maria Holaus |
+2.06 |
|
|
|
22 |
|
26 |
|
SUI |
|
Sylviane Berthod |
+2.12 |
|
|
|
23 |
|
32 |
|
SLO |
|
Urska Rabic |
+2.13 |
|
|
|
24 |
|
11 |
|
CAN |
|
Emily Brydon |
+2.21 |
|
|
|
25 |
|
3 |
|
MON |
|
Alexandra Coletti |
+2.45 |
|
|
|
26 |
|
34 |
|
ISL |
|
Dagny Kristjansdottir |
+2.68 |
|
|
|
27 |
|
10 |
|
ITA |
|
Elena Fanchini |
+3.26 |
|
|
|
28 |
|
4 |
|
GER |
|
Petra Haltmayr |
+3.37 |
|
|
|
29 |
|
14 |
|
ITA |
|
Lucia Recchia |
+3.54 |
|
|
|
30 |
|
33 |
|
SLO |
|
Petra Robnik |
+3.62 |
|
Ausfälle
bei der WM Abfahrt 2007 in Are
|
|
|
Startnr. |
|
Nation |
|
Läufer/in |
Grund |
|
|
|
7 |
|
GBR |
|
Chimene Alcott |
Torfehler |
|
|
|
1 |
|
GER |
|
Gina Stechert |
Torfehler |
|
|
|
35 |
|
SWE |
|
Kajsa Kling |
Torfehler |
|
|
|
2 |
|
SWE |
|
Jessica Lindell-Vikarby |
Torfehler |
|
|
|
19 |
|
CAN |
|
Kelly Vanderbeek |
Torfehler |
|
|
Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 11.30
Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Abfahrtslauf der Damen
LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 12.00
Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Abfahrtslauf der Damen
LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 12.30
Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Abfahrtslauf der Damen
LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 12.30
Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Abfahrtslauf der Damen
LIVE: Sonntag, 11.02.2007 - 18.05
Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2007 in Are (SWE)
Die Siegerehrung - Abfahrt der Damen




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Das letzte
Rennen - Abfahrt in San Sicario
Götschl führt österreichischen
Dreifach-Sieg an

Renate Götschl feierte in San Sicario bereits ihren
6. Weltcupsieg in dieser Saison Einen Tag nach ihrem Erfolg beim Super G
war Renate Götschl auch am Samstag bei der Abfahrt nicht zu schlagen.
Die 31-jährige Steirerin führte dank eines Traumlaufs, in einer Zeit von
1:51,65 Minuten eine ÖSV-Dreifach-Triumph vor ihren
Mannschaftskolleginnen Elisabeth Görgl (+1,17 Sekunden) und Maria Holaus
(+1,35) an. Götschl baute damit nicht nur ihre Führung im
Abfahrts-Weltcup aus, sondern übernahm auch erstmals in dieser Saison
die Führung im Gesamt-Weltcup vor Marlies Schild. Hinter den drei
Österreicherinnen folgten die US Amerikanerinnen Lindsey C. Kildow und
Julia Mancuso auf den Rängen 4 und 5. Auch die Schweizerinnen zeigte
eine starke Mannschaftsleistung. Dominique Gisin überragte ihre
Teamkolleginnen einmal mehr und verpasste als sechste den dritten Platz
nur um eine halbe Sekunde. Vier Schweizerinnen unter den ersten neun und
insgesamt acht Schweizerinnen in den ersten 23. Ausgerechnet Martina
Schild, vor einem Jahr auf der gleichen Piste noch
Silbermedaillgewinnerin an den Olympischen Spielen, musste sich in einem
sehr starken Schweizer Team mit dem intern letzten Platz begnügen. Maria
Riesch belegte als beste deutsche Rennfahrerin einen enttäuschenden 21.
Platz.

1. Renate Götschl AUT 1:51,65

2. Elisabeth Görgl AUT 1:52,82

3. Maria Holaus AUT 1:53,00

4. Lindsey C. Kildow USA 1:53,15

5. Julia Mancuso USA 1:53,36

6. Dominique Gisin SUI 1:53,45

7. Sylviane Berthod SUI 1:53,90
 Pärson mit klarer Bestzeit im 2.
Training

Die Schwedin Anja Pärson stellte auch im zweiten
Zeittraining, für die am Sonntag stattfindende Abfahrt der Damen, ihre
derzeitige Topform unter Beweis. Mit einem Vorsprung von einer Sekunde
meisterte Sie bei Temperaturen von minus 20 Grad, die Strecke und
schockte danach die Konkurrenz mit der Aussage, „im Mittelteil kann ich
noch einiges rausholen“. Die Mitfavoritin Lindesy Kildow (+1,00) aus den
USA, Siegerin bei der Abfahrt von Val d’Isere und Lake Louise, belegte
hinter der schwedischen Super G Weltmeisterin den 2. Rang, gefolgt von
der Schweizerin Nadja Styger (+1,06), die damit ihr Abfahrtsticket für
Sonntag lösen konnte. Auf dieses „Abfahrtslaiberl“ kann auch die
Viertplazierte Elisabeth Görgl (+1,07) aus Österreich hoffen. Als
Fünftschnellste jedoch mit einem Torfehler kam die Österreichische Speed
Queen Renate Götschl ins Ziel. Gefragt nach der Fabelzeit von Anja
Pärson und ihren Chancen beim Rennen am Sonntag zeigte sich die Steierin
sehr zuversichtlich: „ Es ist noch Luft nach oben. Beim Training tastet
man sich heran und versucht das eine oder andere. Am Sonntag wird es
sicher sehr spannend.“ Einen weiteren Fixplatz im schweizerischen
WM-Abfahrtsteam hat sich wohl auch Fränzi Aufdenblatten (+1,13) als 6.
gesichert. Noch nicht alle Karten auf den Tisch legte die US
Amerikanerin Julia Mancuso. Die Siegerin der Abfahrt von Zauchensee und
der zweiten Abfahrt von Val d’Isere wurde mit einem Rückstand von 1,21
Sekunden Siebte. Hinter der Italienerin Nadia Fancini (+1,41) und vor
der Österreicherin Niki Hosp (+1,77) plazierte sich die beste DSV
Starterin Maria Riesch (+1,49) auf dem 9. Rang. Die Zehntplazierte Niki
Hosp schlug damit die Konkurrentinnen um einen Abfahrts-Startplatz klar.
Andrea Fischbacher wurde 17., Alexandra Meissnitzer mußte sich gar mit
Rang 34 begnügen. Österreichs Fixstarterin Maria Holaus beendet das
Training auf Rang 14.
Pärson im Training vor Götschl

Keine Disqualifikationen bei
WM-Abfahrtstraining
Die Rangfolge des ersten Damen-Abfahrtstrainings bei den alpinen
Weltmeisterschaften im schwedischen Are hat sich nach einer
ungewöhnlichen Entscheidung des Internationalen Skiverbandes FIS
geändert. Die FIS gab bekannt, die Läuferinnen trotz Torfehlern nicht zu
disqualifizieren. Dadurch lag Nadia Styger aus der Schweiz in 1:28,68
Minuten vor der Österreicherin Elisabeth Görgl und der Schwedin Anja
Pärson, die im Gegensatz zu den beiden Erstplatzierten regelgerecht ins
Ziel kam. Die Partenkirchenerin Maria Riesch liegt nun als beste
Deutsche auf Platz 17. Der sportliche Wert tendierte allerdings gegen
Null, da während des Laufs ein Tor umgesetzt wurde.
Bei arktischer Kälte von minus 25 Grad haben die
Abfahrerinnen ihr erstes Training bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft
im schwedischen Are absolviert. Einen Tag nach ihrem WM-Erfolg im
Super-G hat Anja Pärson auch im ersten Trainingslauf für die WM-Abfahrt
die beste Zeit erzielt. Die Schwedin absolvierte die "WM-Strecke" in
1:30,31 Min. und lag vor Renate Götschl aus Österreich und ihrer
Teamkollegin Nike Bent. Zweitbeste Österreicherin in der Wertung wurde
Maria Holaus auf Rang vier, unmittelbar gefolgt von ihrer Teamkollegin
Kathrin Zettel. Die deutsche Maria Riesch fuhr die elftbeste Zeit
(+1,24). Die nachnominierte Gina Stechert belegte Platz 13. Zahlreiche
Läuferinnen verpassten auf dem anspruchsvollen Kurs ein oder mehr Tore
womit diese Trainingseinheit nur eine geringe sportliche Aussagekraft
hat. Unter den „nichtgezeiteten“ Damen waren unter anderen die US
Amerikanerin Julia Mancuso oder die Österreicherinnen Elisabeth Görgl
und Niki Hosp, die aber ansonsten sehr schnell unterwegs waren. Aus dem
Swissteam mußten mit Nadia Styger, Dominique Gisin, Tamara Wolf, Fränzi
Aufdenblatten, und Sylviane Berthod, gleich fünf Fahrerinnen aus der
Wertung genommen werden.

SAISON
2005/06 - Saisonfinale in Are - WM Gerneralprobe
Anja Pärson gewinnt Abfahrtsfinale in
Aare

Die Slalom-Olympiasiegerin Anja Pärson hat beim
Weltcup-Finale der alpinen Skirennläufer im schwedischen Aare die Abfahrt
gewonnen. Die Schwedin lag in 1:24,60 Minuten vor der Amerikanerin Lindsey
Kildow und Elisabeth Görgl aus Österreich und feierte ihren 34.
Weltcup-Erfolg (den dritten in der Abfahrt). Pärson verkürzte damit den
Rückstand im Gesamtweltcup auf die pausierende Kroatin Janica Kostelic auf
154 Punkte. Nach Siegen hat Anja Pärson ihre Gegenspielerin aus Kroatien
vorerst wieder übertrumpft. Die Schwedin errang ihren bereits achten
Saisonsieg, derweil Kostelic bei sieben Erfolgen steht. Morgen im Super-G
treffen die beiden Konkurrentinnen im direkten Duell aufeinander. Ein
heißer Showdown der beiden Alpin-Schwergewichte ist damit garantiert! Nur
zwei der sechs gestarteten Schweizerinnen konnten sich Weltcuppunkte
sichern. Die Walliserin Fränzi Aufdenblatten zeigte als Sechste eine gute
Leistung. Das Podest verfehlte sie nur um 28 Hundertstel. Damit verpasste
sie aber auch die 400 Punkte, die es ihr erlaubt hätten, in Are den
Super-G und den Riesenslalom zu bestreiten. Mit ihrer Abfahrts-Leistung
durfte sie aber dennoch zufrieden sein. Neben ihr errang vom Schweizer
Team nurmehr Nadia Styger als 10. Weltcuppunkte, die es beim Finale nur
für die ersten 15 gibt. Die Olympia-Zweite Martina Schild wurde 17., und
auch Sylviane Berthod (21.), Catherine Borgi (25.) und
Junioren-Weltmeisterin Marianne Abderhalden (27.) blieben ohne Zähler. Die
einzige DSV Starterin Petra Haltmayr landete auf Platz 16. Als Gewinnerin
des Abfahrts-Weltcups stand bereits die Österreicherin Michaela
Dorfmeister fest, die in ihrer 115. und letzten Abfahrt den 7. Rang
belegte und sich mit der kleinen Kristall-Kugel von der Downhill-Bühne
verabschiedete. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Abfahrts Weltcupfinale
2006 in Are: 1. Anja Pärson (SWE) 1:24,60. 2. Lindsey Kildow (USA) 0,30
zurück. 3. Elisabeth Görgl (AUT) 0,36. 4. Nicole Hosp (AUT) 0,38. 5. Nadia
Fanchini (ITA) 0,53. 6. Fränzi Aufdenblatten (SUI) 0,64. 7. Michaela
Dorfmeister (AUT) 0,74. 8. Lucia Recchia (ITA) 0,77. 9. Elena Fanchini (ITA)
0,80. 10. Nike Bent (SWE) und Nadia Styger (SUI) 0,84.
WM 2005 -
Abfahrtslauf der Damen
Janica Kostelic
Abfahrtsweltmeisterin 2005

Janica
Kostelic aus Kroatien holt sich in Santa Catarina, nach dem Gewinn der
Goldmedaille im Super G, auch den Titel der Abfahrtsweltmeisterin 2005.
Für Kostelic ist es ihr bereits siebentes Gold insgesamt. Vier bei
Weltmeisterschaft, drei bei Olympia. "Ich kann meine Leistung nicht
wirklich einordnen. Es war extrem schwierig. Ich hätte mir nicht gedacht,
dass irgendwer noch Fanchini schlagen kann. Sie hat einen fantastischen
Job gemacht." Die Silbermedaille geht überraschend an die
Italienerin Elena Fanchini. Die erst 18-Jährige feiert ihren größten
Erfolg. Im Weltcup war ihr bestes Ergebnis bisher Rang 17. Fanchini, der
26 Hundertstel zur kompletten Sensation fehlten, ist die erste Italienerin
seit Carla Marchelli im Jahr 1958, die in einer WM-Abfahrt eine Medaille
holt. Wie schon bei den Männern erlitten die Österreicherinnen eine
schwere Niederlage. Michaela Dorfmeister und Katja Wirth schieden aus. Die
Salzburgerin Alexandra Meissnitzer (+2,96) musste sich unter 28
Teilnehmerinnen nur mit Rang 22 begnügen. Die Ehre rettete die
Speed-Queen Renate Götschl, die sich mit 39 Hundertstelsekunden
Rückstand Bronze erkämpfte und sich im Ziel freute: "Die
Bronzemedaille entschädigt schon sehr. Ich hab gestern noch eine Schicht
eingelegt. Ich hab noch einiges probiert, weil hier noch nichts gepasst
hat. Aber die Janica ist da einfach nur schwer zu schlagen. Ich hab die
letzte Kurve nicht richtig erwischt. Aber ich bin glücklich über die
Medaille, das freut mich. Wenn man nur negative Sachen hört, wächst das
bei mir uns schlägt sich ins Positive um! Sicher ist auch irgendwo die
Wut im Bauch mit gefahren. Da runter hab ich nichts zu verlieren gehabt,
ich hab voll riskiert." Hilde Gerg hat die erhoffte Abfahrts-Medaille
für Deutschland verpasst. Die 29-Jährige aus Lenggries wurde in 1:41,32
Minuten nur Achte. Petra Haltmayr (Rettenberg) fuhr auf Platz 18. Die
Schweizerinnen schnitten im Rahmen der Erwartungen ab. Die Ränge 9, 13
und 15 von Nadia Styger, Sylviane Berthod und Fränzi Aufdenblatten
entsprechen dem Spiegelbild dieser Saison. Titelverteidigerin Melanie
Turgeon war wegen Rückenproblemen nicht am Start. Die Top 10
Rennläuferinnen der WM Abfahrt der Damen in Santa Catarina: 1. Janica
Kostelic (CRO) 1:39,90. 2. Elena Fanchini (ITA) 0,26 zurück. 3. Renate
Götschl (AUT) 0,39. 4. Lindsey Kildow (USA) 0,62. 5. Ingrid Jacquemod
(Fr) 0,96. 6. Jessica Lindell-Vikarby (Sd) 1,08. 7. Anja Pärson (Sd)
1,17. 8. Hilde Gerg (De) 1,42. 9. Nadia Styger (Sz) 1,47. 10. Isolde
Kostner (It) 1,68.

WM 2003 -
Abfahrtslauf der Damen

Turgeon
Abfahrtsweltmeisterin 2003 !
Melanie Turgeon
aus Kanada ist die neue Abfahrts-Weltmeisterin 2003. Silber geht an
Corinne Rey Bellet aus der Schweiz und Alexandra Meissnitzer aus
Österreich die zeitgleich das Rennen beendeten. Auf den Rängen 4
bis 10 folgten: Brigitte Obermoser (AUT), Renate Götschl (AUT),
Jonna Mendes (USA), Carole Montillet (FRA), Christine Sponring (AUT),
Isolde Kostner (ITA) undeMonika Dumermuth (SUI).
Titelverteidigerin Michaela Dorfmeister musste sich mit Rang
12 begnügen. Die Läuferinnen des DSV enttäuschten auch bei der
zweiten Speeddisziplin und konnten sich nicht unter den TOP 10
qualifizieren. Beste deutsche Läuferin Hilde Gerg auf Rang 14,
gefolgt von Regina Häusl (16.), Maria Riesch (17.) und Isabelle
Huber (25.).
Stimmen der
Siegerinnen !
Melanie Turgeon
(CAN): „Ich
habe gesehen, dass die WM-Medaillen hier grösser sind als bei den
Junioren. Da hab ich gedacht: So eine Medaille will ich auch. Ich
war früher ein paar Mal nahe dran, gewann aber nie Edelmetall. Ich
habe einige Fehler gemacht. Unser Team motiviert mich, der
Zusammenhalt ist gut.“
Alexandra Meissnitzer (AUT): "Ich bin glücklich über diese
Silbermedaille. Ich habe jetzt Medaillenluft geschnuppert und will
im Riesenslalom noch einmal voll attackieren.“
Corinne Rey-Bellet (SUI): „Nach den nicht optimalen Trainings
diese Woche ist die Erleichterung umso grösser. Ich bin happy, eine
WM-Medaille vor eigenem Publikum gewonnen zu haben. Hatte Mühe
damit, dass ich so hart kritisiert wurde. Heute hab ich gemerkt,
dass das Publikum hinter mir stand. Ich war sehr erleichtert, als
die 1 aufleuchtete. Meine Linie war nicht immer optimal, vor allem
im steilen. Mir war klar, dass ich einfach angreifen musste. Am
Start war ich nervös – das braucht es. Ich konnte ohne
Knieschmerzen einfahren und spürte auch im Rennen nichts.“

Abfahrtsweltmeisterin 2003 |

Melanie Turgeon |

Silber: Corinne Rey Bellet |

Silber: Alexandra Meissnitzer |

Platz 4: Brigitte Obermoser |

Platz 5: Renate Götschl |
WM 2001 -
Abfahrtslauf der Damen

Michaela Dorfmeister ist
Weltmeisterin
Endlich ist das erster Gold für Österreich eingefahren. Michaela
Dorfmeister gewinnt den Abfahrtslauf der Damen mit einem Vorsprung von
14 Hundertstel Sekunden vor ihren Teamkolleginnen Petra Götschl und
Selina Heregger ( Rückstand 17 Hundertstel Sekunden ). Auf Rang 4
folgt Corinne Rey Bellet (Schweiz) vor der großen Mitfavoritin Islode
Kostner (5). Beste Deutsche wurde Hilde Gerg auf Rang 6. Petra Haltmayer
(24.) und Sybille Brauner (26.) konnten leider nicht überzeugen.
Michaela Dorfmeister:
Ich bin sehr glücklich, dass es so ausgegangen ist. Mit meinem Lauf war
ich nicht so zufrieden, ich bin einige Male in den weichen Schnee
gekommen. Das Material war im Gegensatz zum Training in Ordnung. Der
Neuschnee hat bestimmt dazu beigetragen. St. Anton war bis jetzt ein
guter Boden für mich. Es gibt noch andere Dinge an die wir in diesen
Tagen denken, aber Schicksalsschläge passieren.
Renate Götschl:
Ich denke, Michaela ist ein super Rennen gefahren und hat es verdient.
Wir sind im Training unter dem Wert geschlagen worden. Ich freue mich
über Silber, ich habe alles gegeben. Ich habe nicht allzu viel gesehen.
Das Material war in Ordnung, ich habe auch keine großen Fehler gemacht.
Selina Heregger:
Am schlimmsten ist das warten im Ziel. Ich habe gesehen, dass Kostner
ziemlich weit hinter mir ist und begonnen zu hoffen. Ich kann es noch
nicht wirklich glauben, dass ich eine Medaille gewonnen habe – es ist
unbeschreiblich. Die Piste ist sehr unterschiedlich. Es ist brutal
wellig. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben. Einige Kurven habe ich
nicht ideal erwischt.

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