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Bode Miller gewinnt Lauberhorn Abfahrt

Der US-Amerikaner Bode Miller hat bei der klassischen Lauberhorn-Abfahrt in Wengen in der Schweiz triumphiert. Bode Miller fuhr beim Klassiker im Berner Oberland in eigener Liga und gewann die Abfahrt am Lauberhorn von Wengen. Der 29jährige Weltmeister fuhr in 2:28,89 Min. zur überlegenen Bestzeit und feierte den 25. Weltcup-Sieg seiner Karriere, der vierte in dieser Saison. Aber auch für einen Bode Miller ist der Sieg beim Lauberhorn-Klassiker etwas besonderes: "Es ist ein großartiges Gefühl, hier zu gewinnen. Ich habe Daron im Vorjahr hier siegen gesehen, da dachte ich mir, ich will hier auch einmal gewinnen. Ich habe sehr viel Risiko genommen und alles gegeben. Die Strecke war sehr anspruchsvoll, in der letzte Kurve habe ich keine Kraft mehr gehabt. Aber 2:30 Minuten ist auch eine unglaubliche Fahrzeit. Ich habe vor dem letzten Sprung schon gewusst, dass ich mich da in den Schnee setzen muss." Miller war nur einer von vielen, die nach der mehr als 4 km langen Abfahrt und dem diesmal außerordentlich weit gehenden Zielsprung über die Ziellinie stürzten. Der Schweizer Didier Cuche wurde in Wengen zum vierten Mal in dieser Saison Zweiter. Im Gegensatz zu Beaver Creek (+0,15), Val Gardena (+0.02) und Bormio (+0.01), wo er den Sieg jeweils nur ganz knapp verpasst hatte, war er diesmal gegen den hoch überlegenen Bode Miller ohne Chance und lag im Ziel 65 Hundertstel hinter dem Amerikaner, der nach Beaver Creek seine zweite Abfahrt der Saison gewann. Mit dem Respektabstand von 1,47 Sekunden sicherte sich der Südtiroler Peter Fill noch einen Platz auf dem Podest. Der Schweizer Ambrosi Hoffmann verpasste das Podest als Vierter um neun Hundertstel Sekunden. Österreichs Herren müssen nach den letzten Erfolgs-Erlebnissen wieder einen Rückschlag hinnehmen. Als Bester ÖSV Fahrer plazierte sich Klaus Kröll als 6., vor seinem Teamkollegen Christoph Gruber. Hermann Maier belegte Rang 9 und zog den Hut vor jenen Läufern, die erschöpft ins Ziel purzelten. "Die gehen ans Limit und drüber. So ans Limit bin ich noch nie gegangen." Benjamin Raich fuhr auf den zwölften Rang, Fritz Strobl wurde 13. Pech hatte Michael Walchhofer: Der Doppelsieger von Bormio stieg sich beim Start auf die Ski und kommt später schwer zu Sturz blieb aber zum Glück unverletzt. Walchhofer war erleichtert: "Das war schon mein dritter schwerer Sturz hier, und zum Glück bin ich jedes Mal unverletzt geblieben. Jetzt weiß ich, dass ich das auch kann." Der Deutsche Stephan Keppler kam bei seinem ersten Start auf der mit 4480 m längsten Abfahrtsstrecke im alpinen Ski-Weltcup mit 3,77 Sekunden Rückstand nicht unter die besten 20. Das Rennen konnte trotz den warmen Temperaturen bei ausgezeichneten Bedingungen durchgeführt werden. Die Lauberhorn-Strecke war aber gewohnt schwierig zu fahren, ein vereistes Brüggli-S machte vielen Fahrern zu schaffen und immer wieder verzögerten Stürze den Rennfluss.


1. Bode Miller USA 2:28,89


2. Didier Cuche SUI 2:29,54


3. Peter Fill ITA 2:30,36


4. Ambrosi Hoffmann SUI 2:30,45


5. Marco Büchel LIE 2:30,50


6. Klaus Kröll AUT 2:30,59


7. Christoph Gruber AUT 2:30,62

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   26   USA   Bode Miller 2:28.89  
  2   27   SUI   Didier Cuche +0.65  
  3   25   ITA   Peter Fill +1.47  
  4   13   SUI   Ambrosi Hoffmann +1.56  
  5   29   LIE   Marco Büchel +1.61  
  6   19   AUT   Klaus Kröll +1.70  
  7   15   AUT   Christoph Gruber +1.73  
  8   20   NOR   Aksel Lund Svindal +1.86  
  9   23   AUT   Hermann Maier +2.06  
  10   5   FRA   Pierre-Emmanuel Dalcin +2.12  
  11   21   USA   Steven Nyman +2.25  
  12   31   AUT   Benjamin Raich +2.50  
  13   28   AUT   Fritz Strobl +2.55  
  14   24   SUI   Bruno Kernen +2.72  
  15   10   SLO   Andrej Jerman +2.75  
  16   36   SWE   Patrick Järbyn +2.76  
  17   49   SUI   Beni Hofer +2.77  
  18   18   CAN   Erik Guay +2.80  
  19   9   ITA   Kurt Sulzenbacher +2.82  
  20   8   ITA   Patrick Staudacher +2.92  
  21   12   AUT   Andreas Buder +3.05  
  22   45   CAN   John Kucera +3.14  
  23   7   FRA   Yannick Bertrand +3.27  
  24   17   CAN   Manuel Osborne +3.55  
  25   44   SUI   Silvan Zurbriggen +3.64  
  26   1   GER   Stephan Keppler +3.77  
  27   32   CAN   Francois Bourque +4.05  
  28   3   GBR   Finlay Mickel +4.07  
  29   39   FRA   Marc Bottollier-Lasquin +4.16  
  30   35   ITA   Walter Girardi +4.41  
  31   33   USA   Ted Ligety +4.54  
  32   53   CAN   Jan Hudec +4.93  
  33   34   FRA   Adrien Theaux +4.99  
  34   42   ITA   Alessandro Fattori +5.13  
  35   50   SUI   Michael Bonetti +5.20  
  36   4   USA   Scott Macartney +5.22  
  37   41   USA   Justin Johnson +5.70  
  38   57   FRA   David Poisson +5.73  
  39   46   SWE   Hans Olsson +5.84  
  40   43   ITA   Christof Innerhofer +5.89  
  41   59   FRA   Pierre Paquin +5.91  
  42   14   AUT   Hans Grugger +5.96  
  43   64   NOR   Lars Myhre +6.08  
  44   6   SUI   Tobias Grünenfelder +6.11  
  45   40   SLO   Rok Perko +6.17  
  46   54   FRA   Cyril Nocenti +6.25  
  47   52   SUI   Cornel Züger +6.31  
  48   63   USA   Thomas Lanning +6.44  
  49   47   GER   Johannes Stehle +6.72  
  50   48   FRA   Johan Clarey +6.75  
  51   51   ITA   Silvano Varettoni +7.69  
  52   60   CRO   Natko Zrncic-Dim +7.78  
  53   65   RUS   Alexandr Horoshilov +7.85  
  54   16   SUI   Didier Defago +8.47  
  55   66   NZE   Mark Bridgwater +11.00  
  56   68   MEX   Hubertus von Hohenlohe +37.47  

Ausfälle bei der Lauberhornabfahrt

 
  Startnr.   Nation   Läufer/in   Skimarke   Grund  
  22   AUT   Mario Scheiber   Atomic   Sturz  
  56   CZE   Ondrej Bank   Elan   DNS  
  58   SWE   Niklas Rainer   Salomon   Torfehler  
  62   CHI   Maui Gayme   Rossignol   Torfehler  
  37   AUT   Romed Baumann   Fischer   Torfehler  
  61   CAN   Vincent Lavoie   Atomic   Sturz  
  67   POL   Wojciech Zagorski   Salomon   Torfehler  
  11   USA   Marco Sullivan   Nordica   Sturz  
  2   ITA   Roland Fischnaller   Head   Sturz  
  38   AUT   Georg Streitberger   Fischer   Torfehler  
  30   AUT   Michael Walchhofer   Atomic   Torfehler  
  55   ITA   Florian Eisath   Atomic   Torfehler  

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 13.01.2007 - 12.00 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Wengen (SUI)
5. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 13.01.2007 - 12.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup in Wengen (SUI)
5. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 13.01.2007 - 12.25 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup in Wengen (SUI)
5. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 13.01.2007 - 12.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup in Wengen (SUI)
5. Abfahrtslauf der Herren




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DAS LETZTE RENNEN - 2. Abfahrt in Bormio
Michael Walchhofer gewinnt auch 2 Abfahrt in Bormio

Michael Walchhofer feiert in Bormio auf der Piste Stelvio einen historischen Sieg. Wie am Vortag triumphierte der ÖSV-Star bei der Doppelabfahrt in Bormio und ist damit der erste Skifahrer überhaupt der 2 Doppel-Abfahrten (erstmals Garmisch 2005) gewinnen konnte. "Vorgestern, wenn man mich gefragt hätte, hätte ich gesagt: Ich wäre mit einem vierten Platz zufrieden. Und jetzt der Doppelsieg - unglaublich. Ich habe gefühlt, dass ich oben sehr schnell war. Ich war unten etwas müde, hab aber nicht mehr alles riskieren müssen. Ich habe am Start schon mit einem Stockerl spekuliert. Das Gefühl war ein anderes wie gestern - es war einfach mehr Selbstvertrauen da", freute sich der Salzburger im Zielraum. Mit einem Rückstand von 22 Hundertstel Sekunden fuhr der Südtiroler Peter Fill auf den 2. Rang. Den 3. Platz auf dem Stockerl sicherte sich, wie bei der gestrigen Abfahrt, der Österreich Mario Scheiber. Das restliche ÖSV-Team enttäuscht: Kröll und Grugger wurden zeitgleich 16., Strobl und Buder folgten auf Rang 18 und für Hermann Maier reichte es gar nur für Platz 28. Didier Cuche klassierte sich, hinter dem US Amerikaner Bode Miller, als bester Schweizer auf einem guten 5. Rang. Der Neuenburger vergab ein noch besseres Ergebnis erneut auf dem letzten Streckenabschnitt. Bruno Kernen (10.) und Ambrosi Hoffmann (14.) konnten sich ebenfalls in den Top 15 klassieren. Die DSV Läufer konnten nicht an das gute Ergebnis des gestrigen Tages anknüpfen: Der Ebinger Stephan Keppler könnte sich als 27. noch einige Weltcuppunkte gutschreiben, für Johannes Stehle aus Obermaiselstein reichte es nur für Platz 40. Im Abfahrts-Weltcup ist Michael Walchhofer auf der Jagd nach Didier Cuche. Mit seinem 2. Sieg innerhalb von 24 Stunden verringert Walchhofer seinen Rückstand auf 44 Punkte! Der Norweger Aksel Lund Svindal, heute auf Rang 6, geht als Führender im Gesamtweltcup ins neue Jahr. Er hat 39 Punkte Vorsprung auf den US Amerikaner Bode Miller. Bester Österreicher ist nun Michael Walchhofer - auf Rang fünf. Benjami Raich, der sich heute mit Rang 26 begnügen mußte, liegt als Neunter bereits 300 Punkte zurück !


1. Michael Walchhofer AUT 1:51,82


2. Peter Fill ITA 1:52,04


3. Mario Scheiber AUT 1:52,09


4. Bode Miller USA 1:52,21


5. Didier Cuche SUI 1:52,32


6. Aksel Lund Svindal NOR 1:52,36


7. Marco Büchel LIE 1:52,43

Schweizer dominieren Wengen Training

Die Schweizer Abfahrer haben das einzige Abfahrtstraining am Lauberhorn dominiert. Didier Cuche fuhr mit 2:32,66 die beste Zeit heraus, nur sieben Hundertstel mehr benötigte Ambrosi Hoffmann, der Olympia-Dritte im Super-G. Auf dem 3. Rang plazierte sich mit Marco Büchel aus Lichtenstein ein Trainingskollege des Team Swiss. Auch der Schweizer Michael Bonetti verblüffte mit der Startnummer 56 mit einem unglaublichen 4. Platz, Beni Hofer war mit der Startnummer 53 als Neunter nur unwesentlich langsamer. Bester Österreicher wurde Bormio-Doppelsieger Walchhofer auf Rang fünf (+0,80). Walchhofer meinte: „Die Strecke ist in traumhaftem Zustand.“ Dennoch hat der Weltmeister 2003 für Samstag seine Bedenken. „Entweder es kommen kältere Temperaturen oder die Startzeit muss um mindestens eine Stunde nach vor verlegt werden“, appelliert der Österreicher, der am Samstag (geplante Startzeit 12:30 Uhr) mit Nummer 30 ins Rennen muss. „Denn um 13:30 Uhr ist man chancenlos“, spricht Walchhofer die dann vielleicht schon viel zu weiche und gebrochene Piste an. Dahinter folgten die Österreicher Klaus Kröll (+1,00) und Hans Grugger (1,02). Hermann Maier (+1,73) landete auf Rang 14, der US Amerikaner Bode Miller wurde 17. Aus deutscher sicht wurde der einzige DSV Starter, Stephan Keppler, mit einem Rückstand von 5,90 Sekunden auf den Schweizer Didier Cuche nur 48.

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Daron Rahlves gewinnt Lauberhornabfahrt

Bei traumhaftem Wetter und idealen Pistenverhältnissen gewann Daron Rahlves (USA 2:30,54) in seiner, nach eigenen Angaben, vielleicht letzten Saison, am Samstag die klassische Abfahrt in Wengen. „Es war ein sehr guter Lauf. Viel besser als in den Trainingsläufen. Ich hatte ein gutes Gefühl. Ich fahre immer mein eigenes Rennen, habe auch die richtige Skiwahl getroffen. Alles ist heute gut gelaufen. Michael (Walchhofer) ist ein ganz großartiger Ski-Rennläufer und hat gestern gezeigt, was er drauf hat. Es ist dies eines der großartigsten Rennen und hier zu gewinnen ist etwas Besonderes. Im Mittelteil bin ich sehr gut gefahren und auch der untere Teil ist mir sehr gut gelaufen. Herunten bin ich etwas müde geworden und war froh, im Ziel zu sein.“ Bis zur Fahrt des Siegers führte der erwähnte Österreicher Michael Walchhofer, dessen Fahrt schon wie die vermeintliche Siegesfahrt aussah. Letztendlich musste er sich dem Amerikaner aber um +0,40 Sekunden geschlagen geben. „Der Speed hat heute sehr gut gepasst. Aber leider das Brüggli und das Ziel-S nicht perfekt. Bei der Anfahrt hats mich schon sehr weit aussetragen, hab dann nur noch ein bissl quer einastelln können. Mit dem Vorsprung auf Fritz war ich sehr zufrieden, denn mit zwei schweren Fehlern so weit voran. Aber dem Rahlves hab i zuagschaut, der hats perfekt dawischt.“ Walchhofer führte mit seinem zweiten Platz ein österreichisches Dreierpaket an. Hinter ihm fuhr noch der Kärtner Fritz Strobl (+1,06) auf das Podest. „I bin sehr zufrieden, das Rennen hat sich ausgezahlt. Im oberen Teil hab ich schon ziemlich viel Zeit verlorn, im mittleren und unteren Teil wars eigentlich a ganz a guate Fahrt.“ Auch für den „Herminator“ Hermann Maier (+1,29) ging es in der Abfahrt endlich wieder Richtung Siegespodest. „ I bin sehr, sehr zufrieden, muss i sagen, weil i glaub, es waren zwei verschiedene Rennen heut. Mit der hohen Nummer wars eine gute Leistung.“ Bester norwegischer „Elch“ Kjetil Andre Aamodt, gestern 2. in der Superkombination, (+2,01) reihte sich auf dem 5. Platz ein, Peter Fill (ITA), der gestrige dritte in der Superkombination schaffte eine gute Abfahrt und wurde 6. Platz 7 und 8 gehörten beim Heimrennen auf dem Lauberhorn den Schweizern Ambrosi Hoffmann (+2,14) und Didier Defago (+2,22). Der Liechtensteiner Marco Büchel (+2,37), Trainingskollege der Schweizer, belegte Rang 9. Unter die Topten schaffte es dann noch als 10. Finlay Mickel (GBR +2,40). Zu den bekanntesten Ausfällen zählten Lasse Kjus (NOR) und der Sieger von 2003 Bruno Kernen (SUI). Leider war wieder einmal kein DSV-Läufer am Start. Fritz Strobl (AUT) führt mit 415 Punkten weiter in der Abfahrtsweltcupwertung vor Michael Walchhofer (AUT) 372 Punkte und Daron Rahlves (USA) 330 Punkte. Im Gesamtweltcup bleibt Benjamin Raich (AUT 706 Punkte) vor Michael Walchhofer (AUT 600 Punkte) und Daron Rahlves (USA 589 Punkte). Morgen fahren die Herren in Wengen noch einen Slalom.
Zur besseren Übersicht noch mal die Besten 10 in der Übersicht: 1. Daron Rahlves USA 2:30,54. 2. Michael Walchhofer AUT +0,40. 3. Fritz Strobl AUT +1,06. 4. Hermann Maier AUT +2,29. 5. Kjetil Andre Aamodt NOR +2,01. 6. Peter Fill ITA +2,09. 7. Ambrosi Hoffmann SUI +2,14. 8. Didier Defago SUI +2,22. 9. Marco Büchel LIE +2,37. 10.Finlay Mickel GBR +2,40

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler


Daron Rahlves: Lauberhorn Abfahrtssieger 2006


Michael Walchhofer - Er sah schon wie der Sieger aus


Fritz Strobl: 3. Platz und weiter im Roten Trikot des Abfahrtweltcup Führenden


Hermann Maier: „I bin sehr, sehr zufrieden"


Lasse Kjus: Augen zu und durch - zum Glück ohne Sturz

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Michael Walchhofer gewinnt 75. Lauberhornabfahrt

Vor der imponierenden Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau, bei wunderschönen Winterwetter, einer hervorragenden Piste und einem Grossaufmarsch an Zuschauern gewinnt der Österreicher Michael Walchhofer die Abfahrt von Wengen mit einem Vorsprung von 9/100 Sekunden, vor seinem Teamkollegen Christoph Gruber und dem US Amerikaner Bode Miller. Es war für den 29-jährigen Zauchenseer erst der zweite Weltcup-Abfahrtssieg seiner Karriere, nachdem er letzten Winter in Lake Louise gewonnen hatte. "Das war ein echt wilder Ritt. Ich war vor dem Start sehr angespannt, weil ich schon beim Rauffahren mit dem Lift daran gedacht habe, dass es heute Zeit für den ersten Sieg in der Abfahrt ist, und mir damit selbst Druck gemacht habe. Gott sei Dank bin ich trotzdem gut gefahren, das war im Hinblick auf Kitzbühel und die WM unheimlich wichtig", betonte Walchhofer, der seinen Vorsprung auf Miller im Abfahrtsweltcup auf 53 Zähler vergrößerte. Die Österreicher präsentieren sich am Lauberhorn in bestechender Team Form. Hinter dem Spitzentrio belegt Hermann Maier den vierten Platz: "Mit der Fahrt im unteren Abschnitt bin ich zwar hochzufrieden, vor allem das Ziel-S habe ich sehr gut erwischt, doch ich habe noch immer nicht ganz das Richtige unter den Füßen. Es müssen aber nur noch Kleinigkeiten perfektioniert werden." Werner Franz wird Fünfter. Klaus Kröll rast auf den zehnten Rang. Auch Südtirols Abfahrer zeigten eine beeindruckende Leistung, Kurt Sulzenbacher wurde mit einem Rückstand von 1,11 Sekunden Sechster, Peter Fill folgte auf Platz sieben. Bester Schweizer beim Triumph des österreichischen Weltmeisters Michael Walchhofer war Silvan Zurbriggen als 16., was für die Eidgenossen nicht nur die größte Abfahrtsschlappe dieses Winters, sondern seit Garmisch vor fünf Jahren bedeutete. Damals war Jürg Grünenfelder als 20. bester Schweizer gewesen. Max Rauffer belegte für den DSV mit 2,79 Sekunden Rückstand auf den Sieger den 27. Platz. Florian Eckert sammelte als 30. (+3,04) noch einen Weltcup-Punkt. Die Top 10 Rennläufer bei der 75. Lauberhornabfahrt: 1. Michael Walchhofer (AUT) 2:27,05. 2. Christoph Gruber (AUT) 0,09 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,18. 4. Hermann Maier (AUT) 0,62. 5. Werner Franz (AUT) 0,72. 6. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,11. 7. Peter Fill (ITA) 1,14. 8. Alessandro Fattori (ITA) und Lasse Kjus (NOR) 1,26. 10. Klaus Kröll (AUT) 1,38.


1. Michael Walchhofer

2. Christoph Gruber

3. Bode Miller (USA)

4. Hermann Maier

5. Werner Franz

6. Kurt Sulzenbacher 

7. Peter Fill

8. Alessandro Fattori

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter gewinnt Lauberhornabfahrt in Wengen !

Stephan Eberharter unterstrich bei der Lauberhornabfahrt im schweizerischen Wengen wieder einmal seine "Extraklasse". Mit einem Vorsprung von 1,11 Sekunden deklassierte er die Konkurrenz und ist spätestens seit heute der absolute Topfavorit für die WM in St. Moritz. Auf dem zweiten Rang konnte sich wieder einmal der US Amerikaner Daron Rahlves vor dem Schweizer Bruno Kernen qualifizieren. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Andreas Schifferer (AUT), Christoph Gruber (AUT), Boder MIller (USA), Ambrosius Hoffmann (SUI), Kjetel Andre Aamodt (NOR), Hans Knauss (AUT) und Klaus Kröll (AUT). Als bester Läufer des DSV, konnte sich Max Rauffer auf Rang 20 platzieren. Auch Stefan Stankalla konnte mit Platz 29 noch Weltcuppunkte einfahren. 

Kernen gewinnt 2. Lauberhornabfahrt in Wengen !

Der Schweizer Bruno Kernen gewann die 2. Lauberhornabfahrt am heutigen Samstag vor Michael Walchhofer aus Österreich (Rückstand 23 Hundertstel Sekunden) und dem Vortagessieger Stephan Eberharter, der sich heute mit einem Rückstand von 45 Hundertstel Sekunden, mit dem dritten Rang begnügen musste. Auf den Rängen 4 bis 6 folgten: Ambrosius Hoffmann (SUI), Andreas Schifferer (AUT) und der Franzose Antoine Deneriaz. Erstmals nach seiner langen Verletzungspause konnte sich Hermann Maier in den Top Ten auf Rang 7 vor Super G Weltmeister Daron Rahlves (USA), Kjetil Andre Aamodt (NOR) und Fritz Strobl (AUT) platzieren. Besonders erfreulich aus deutscher Sicht ist der 12. Platz von Max Rauffer zu erwähnen, der damit sein WM Ticket gelöst haben dürfte. Enttäuschend dagegen die Leistung von Stefan Stankalla der mit einem Rückstand von 6 Sekunden sich nur auf Platz 42 setzen konnte.

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Wengen, 12.01.2002
Eberharter gewinnt Lauberhornabfahrt
Stockerl fest in Österreichischer Hand

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Lauberhorn Sieger: Stephan Eberharter

Stephan Eberharter gewinnt die Lauberhornabfahrt von Wengen. Mit einem Vorsprung von 26 Hunderstel Sekunden meisterte Eberharter die Strecke vor seinen Landsmännern Hannes Trinkl und Josef Strobl ( Rückstand 45 Hundertstel Sekunden ). Einziger nicht Österreicher unter den Top 7 ist Kjetil-Andre Aamodt aus Norwegen auf Rang 4 vor Peter Rzehak (AUT), Fritz Strobl (AUT) und Andreas Schifferer (AUT). Enttäuschend die Leistung von Max Rauffer, der mit einem Rückstand von 4,51 Sekunden im Ziel ankam und Platz 36 belegt, sowie das Abschneiden von Stefan Stankalla der einen Zeitrückstand von 4,74 Sekunden aufwies und Rang 38 einnimmt.

 

 









 

 

 

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