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Dalcin Überraschungssieger in Val d’Isere

Sensationssieg in Val d’Isere. Der Franzose Pierre-Emanuel Dalcin nützt seine niedrige Startnummer sowie den Heimvorteil und feiert sensationell seinen ersten Weltcup-Sieg! "Es lief alles perfekt. Ich habe mich sehr gut gefühlt, meine Skier war schnell, und ich hatte eine gute Startnummer. Super!", sagte der Franzose. Mit ihm freuten sich die beiden Kanadier Eric Guay als Zweitplazierter und Manuel Osborne als Dritter. Damit geht der "verrückte" Weltcup-Winter weiter. Dalcin sorgte für den ersten Saisonsieg Frankreichs und damit auch für die 11 Nation die sich in diesem Skiwinter über einen obersten „Stockerlplatz“ freuen durfte. Die Favoriten des Tages mußten sich im geschlagenen Feld wiederfinden. Als Bester Österreicher landete Mario Scheiber auf Rang 5 vor seinem Teamkollegen Andreas Buder. Der Kastelruther Peter Fill erreichte den siebten Platz zeitgleich mit dem Lichtensteiner Marco Büchel. Die Schweizer Bruno Kernen (9.), Didier Cuche (10.) und Didier Défago (11.) vermochten sich noch knapp im ersten Dutzend zu klassieren. Cuche war in diesem Winter bisher in der Abfahrt nie schlechter als Fünfter gewesen. Die Österreicher Hans Grugger (12.), Fritz Strobl (15.) und Hermann Maier (16.) bleiben ebenso unter den Erwartungen wie Michael Walchhofer, der nur den enttäuschenden 21. Rang belegt. Der US Amerikaner Bode Miller schied nach einem Fahrfehler aus. Nach dem Training auf verkürzter Piste am Donnerstag und der Absage des Zeitlaufs am Freitag wegen starken Winds, absolvierten die Läufer Samstagfrüh vor der Besichtigung noch eine kurze Trainingsfahrt im obersten Abschnitt. Dabei stürzte der Deutsche Stephan Keppler und zog sich nach erster Diagnose einen Kahnbeinbruch, schwere Prellungen und eine leichte Gehirnerschütterung zu. Das Rennen wurde dann nach einem Sturz des Schweden Hans Olsson für längere Zeit unterbrochen.


1. Pierre-Emmanuel Dalcin FRA 1:56,37


2. Erik Guay CAN 1:56,63


3. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:56,69


4. Yannick Bertrand FRA 1:56,74


5. Mario Scheiber AUT 1:56,77


6. Andreas Buder AUT 1:56,86

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   6   FRA   Pierre-Emmanuel Dalcin 1:56.37  
  2   17   CAN   Erik Guay +0.26  
  3   16   CAN   Manuel Osborne +0.32  
  4   5   FRA   Yannick Bertrand +0.37  
  5   22   AUT   Mario Scheiber +0.40  
  6   11   AUT   Andreas Buder +0.49  
  7   29   LIE   Marco Büchel +0.53  
      25   ITA   Peter Fill +0.53  
  9   24   SUI   Bruno Kernen +0.68  
  10   15   SUI   Didier Defago +0.72  
      28   SUI   Didier Cuche +0.72  
  12   20   NOR   Aksel Lund Svindal +0.74  
      12   AUT   Hans Grugger +0.74  
  14   8   ITA   Patrick Staudacher +0.75  
  15   26   AUT   Fritz Strobl +0.81  
  16   23   AUT   Hermann Maier +0.91  
  17   18   SUI   Ambrosi Hoffmann +0.95  
  18   13   SLO   Andrej Jerman +1.10  
  19   3   USA   Scott Macartney +1.17  
  20   10   USA   Marco Sullivan +1.18  
  21   30   AUT   Michael Walchhofer +1.25  
  22   7   FRA   Antoine Deneriaz +1.32  
  23   9   ITA   Kurt Sulzenbacher +1.34  
  24   37   FRA   Marc Bottollier-Lasquin +1.47  
  25   2   GBR   Finlay Mickel +1.52  
  26   34   SWE   Patrick Järbyn +1.67  
  27   36   AUT   Georg Streitberger +1.70  
  28   4   SUI   Tobias Grünenfelder +1.82  
  29   40   ITA   Werner Heel +1.87  
  30   31   CAN   Francois Bourque +2.00  
  31   45   SUI   Silvan Zurbriggen +2.10  
  32   44   NOR   Bjarne Solbakken +2.23  
  33   35   AUT   Romed Baumann +2.29  
  34   57   CAN   Jan Hudec +2.51  
  35   42   ITA   Christof Innerhofer +2.62  
  36   14   AUT   Benjamin Raich +2.68  
  37   46   CAN   John Kucera +2.93  
  38   39   USA   Justin Johnson +2.96  
  39   38   SLO   Rok Perko +2.99  
  40   49   FRA   Johan Clarey +3.28  
  41   58   USA   Christopher Beckmann +3.35  
  42   33   ITA   Walter Girardi +3.57  
  43   43   USA   Erik Fisher +3.58  
  44   59   FRA   Cyril Nocenti +3.60  
  45   32   FRA   Adrien Theaux +3.70  
  46   52   CRO   Ivica Kostelic +4.02  
  47   53   SUI   Michael Bonetti +4.06  
  48   48   GER   Johannes Stehle +4.25  
  49   41   ITA   Alessandro Fattori +4.58  
  50   56   CAN   Jeffrey Frisch +4.65  
  51   62   CZE   Ondrej Bank +4.81  
  52   55   ITA   Silvano Varettoni +4.82  
  53   51   AUT   Hannes Reichelt +4.88  
  54   68   NOR   Lars Myhre +5.15  
  55   61   ITA   Mirko Deflorian +5.50  
  56   67   GER   Tobias Stechert +5.86  
  57   69   GBR   Noel Baxter +6.39  
  58   66   FIN   Jouni Pellinen +6.44  
  59   70   RUS   Alexandr Horoshilov +7.34  
  60   65   CHI   Maui Gayme +8.08  
  61   71   AND   Roger Vidosa +9.38  
 
Ausfälle bei der Abfahrt der Herren in Val d'Isere
 
  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  64   SWE   Niklas Rainer Torfehler  
  47   SWE   Hans Olsson Sturz  
  1   GER   Stephan Keppler DNS  
  63   FRA   David Poisson Sturz  
  60   CAN   Gareth Sine Torfehler  
  54   SUI   Marc Berthod Torfehler  
  50   SUI   Beni Hofer Torfehler  
  19   AUT   Klaus Kröll Torfehler  
  21   USA   Steven Nyman Sturz  
  27   USA   Bode Miller Sturz  

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 20.01.2007 - 11.05 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup in Val d'Isere Ersatzort für Chamonix
6. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 20.01.2007 - 11.15 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Val d'Isere Ersatzort für Chamonix
6. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 20.01.2007 - 11.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup in Val d'Isere Ersatzort für Chamonix
6. Abfahrtslauf der Herren




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DAS LETZTE RENNEN - Abfahrt in Wengen
Bode Miller gewinnt Lauberhorn Abfahrt

Der US-Amerikaner Bode Miller hat bei der klassischen Lauberhorn-Abfahrt in Wengen in der Schweiz triumphiert. Bode Miller fuhr beim Klassiker im Berner Oberland in eigener Liga und gewann die Abfahrt am Lauberhorn von Wengen. Der 29jährige Weltmeister fuhr in 2:28,89 Min. zur überlegenen Bestzeit und feierte den 25. Weltcup-Sieg seiner Karriere, der vierte in dieser Saison. Aber auch für einen Bode Miller ist der Sieg beim Lauberhorn-Klassiker etwas besonderes: "Es ist ein großartiges Gefühl, hier zu gewinnen. Ich habe Daron im Vorjahr hier siegen gesehen, da dachte ich mir, ich will hier auch einmal gewinnen. Ich habe sehr viel Risiko genommen und alles gegeben. Die Strecke war sehr anspruchsvoll, in der letzte Kurve habe ich keine Kraft mehr gehabt. Aber 2:30 Minuten ist auch eine unglaubliche Fahrzeit. Ich habe vor dem letzten Sprung schon gewusst, dass ich mich da in den Schnee setzen muss." Miller war nur einer von vielen, die nach der mehr als 4 km langen Abfahrt und dem diesmal außerordentlich weit gehenden Zielsprung über die Ziellinie stürzten. Der Schweizer Didier Cuche wurde in Wengen zum vierten Mal in dieser Saison Zweiter. Im Gegensatz zu Beaver Creek (+0,15), Val Gardena (+0.02) und Bormio (+0.01), wo er den Sieg jeweils nur ganz knapp verpasst hatte, war er diesmal gegen den hoch überlegenen Bode Miller ohne Chance und lag im Ziel 65 Hundertstel hinter dem Amerikaner, der nach Beaver Creek seine zweite Abfahrt der Saison gewann. Mit dem Respektabstand von 1,47 Sekunden sicherte sich der Südtiroler Peter Fill noch einen Platz auf dem Podest. Der Schweizer Ambrosi Hoffmann verpasste das Podest als Vierter um neun Hundertstel Sekunden. Österreichs Herren müssen nach den letzten Erfolgs-Erlebnissen wieder einen Rückschlag hinnehmen. Als Bester ÖSV Fahrer plazierte sich Klaus Kröll als 6., vor seinem Teamkollegen Christoph Gruber. Hermann Maier belegte Rang 9 und zog den Hut vor jenen Läufern, die erschöpft ins Ziel purzelten. "Die gehen ans Limit und drüber. So ans Limit bin ich noch nie gegangen." Benjamin Raich fuhr auf den zwölften Rang, Fritz Strobl wurde 13. Pech hatte Michael Walchhofer: Der Doppelsieger von Bormio stieg sich beim Start auf die Ski und kommt später schwer zu Sturz blieb aber zum Glück unverletzt. Walchhofer war erleichtert: "Das war schon mein dritter schwerer Sturz hier, und zum Glück bin ich jedes Mal unverletzt geblieben. Jetzt weiß ich, dass ich das auch kann." Der Deutsche Stephan Keppler kam bei seinem ersten Start auf der mit 4480 m längsten Abfahrtsstrecke im alpinen Ski-Weltcup mit 3,77 Sekunden Rückstand nicht unter die besten 20. Das Rennen konnte trotz den warmen Temperaturen bei ausgezeichneten Bedingungen durchgeführt werden. Die Lauberhorn-Strecke war aber gewohnt schwierig zu fahren, ein vereistes Brüggli-S machte vielen Fahrern zu schaffen und immer wieder verzögerten Stürze den Rennfluss.


1. Bode Miller USA 2:28,89


2. Didier Cuche SUI 2:29,54


3. Peter Fill ITA 2:30,36


4. Ambrosi Hoffmann SUI 2:30,45


5. Marco Büchel LIE 2:30,50


6. Klaus Kröll AUT 2:30,59


7. Christoph Gruber AUT 2:30,62

Guay Schnellster im Val d’Isere Training

Beim ersten Training der Herren für die Weltcup-Abfahrt am Samstag im französischen Val d’Isere fuhr Erik Guay am Donnerstag die schnellste Zeit. Hinter dem Kanadier kam der Franzose Pierre-Emmanuel Dalcin auf Platz zwei, Dritter wurde Hans Grugger aus Österreich. Wengen-Sieger Bode Miller landete hinter dem Österreicher Fritz Strobl an fünfter Stelle, Didier Cuche fuhr die sechstschnellste Zeit. Klaus Kröll belegt den 8. Platz und Michi Walchhofer, der noch immer an den Folgen seines Wengen-Sturz leidet, wurde 15. Ein Comeback gab Olympiasieger Antoine Deneriaz, der sich nach dem enttäuschendem Saisonbeginn eine dreiwöchige Auszeit genommen hatte. Der Franzose landete an 24. Stelle (2,19). Deneriaz war in der Abfahrt beim Weltcup-Finale im März 2006 in Aare spektakulär gestürzt und kämpfte in späterer Folge mit Knieproblemen, im Juli unterzog er sich einer Operation. "Ich habe noch nicht aufgegeben, ich mag die Strecke in Val d'Isere. Ich will noch mehr Rennen gewinnen", sagte der 30-jährige Gewinner von drei Weltcup-Abfahrten. Die deutschen Skirennfahrer kamen beim ersten Training über hintere Plätze nicht hinaus. Bester war Johannes Stehle als 50. mit 3,90 Sekunden Rückstand auf Guay. Auf Grund stürmischen Windes im oberen Streckenabschnitt gingen die Rennläufer vom Kombinationsstart aus ins Rennen, doch das Wichtigste an diesem Tag war, dass überhaupt ein Training durchgeführt werden konnte. Die Prognosen verheissen für Freitag kaum bessere Verhältnisse, weshalb alles daran gesetzt wurde, den notwendigen Übungslauf schon im ersten Anlauf über die Runden zu bringen. Die grossen Aufschlüsse waren indes an diesem ersten Tag nicht zu gewinnen.

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Österreichischer Abfahrtstriumph in Val d´Isere.
Walchhofer, Strobl und Grugger besiegeln den Dreifachsieg.

Bei Kaiserwetter dominieren die Österreicher die Abfahrt in Val d´Isere. Michael Walchhofer gewinnt das Rennen mit 2:00,15 und bestätigt somit seine gestrige Trainingsbestzeit. „Es war unglaublich!“ waren die ersten Worte des Siegers „Es war gar nicht so einfach von Amerika zurück. Drüben haben sich die Leute viel erwartet von mir, und ich mir selber auch. Der siebente Platz war dann nicht zufriedenstellend. Mir ist schon ein riesen Stein vom Herzen gefallen. Ich hab es schon beim Fahren gespürt, der Unterberger Edi muss super gewachselt haben. Es ist schön, wenn man spürt, dass das Material geht.“ Auf den Plätzen 2 und 3 folgen seine Teamkollegen Fritz Strobl (+0,52) und Hans Grugger (+0,95). Strobl: „Ich hab bei meiner Fahrt nicht gedacht, dass es zum Sieg reicht. Nachdem es im Training nicht richtig gelaufen ist, hat mir die Zeit und die Fahrt schon sehr getaugt. Ich war mir nicht sicher, ob der Servicemann den richtigen Griff macht. Und er hat richtig hingegriffen, da muss ich ihm gratulieren. Ich weiß, dass ich dabei bin und dass ich im Training nicht ganz schnell sein muss.“ Grugger: „Ich habe wieder meine Startschwierigkeiten gehabt, wie schon öfters. Unten war es dann eine super Fahrt, ich bin sehr zufrieden. Mir ist der Rückstand unerklärlich, ich bin mir gut vergekommen. Die Sekunde, die auf den Michi fehlt, ist unglaublich. Ich muss ihm gratulieren.“ Als bester Nichtösterreicher platziert sich der Schweizer Bruno Kernen (+1,08) an 4. Stelle, nur ganz knapp vor dem 5. Klaus Kröll (+1,10). Wie immer in Val d´Isere haben auch die hinteren Startnummern noch eine hervorragende Piste vorgefunden, die traumhaften Bedingungen ermöglichten ein faires Rennen für alle Rennläufer, was bei den Rennen in Übersee der letzten Wochenende ja leider nicht gegeben war. Die weiteren Platzierungen der besten 15: 6. Kjetil Andre Aamodt (NOR +1,37), 7. Erik Guay (CAN +1,38) ex aequo mit Bode Miller (USA +1,38), 9. Hermann Maier (AUT +1,40), 10. Kristian Ghedina (ITA +1,43), 11. Marco Büchel (LIE +1,48), 12. Jürg Grünenfelder (SUI +1,50) zeitgleich mit Manuel Osborne (CAN +1,50), 14. Daron Rahlves (USA +1,55) und 15. Yannick Bertrand (FRA +1,64). Als 54. und 55. kamen die Deutschen Johannes Stehle und Stephan Keppler ins Ziel. Morgen folgt in Val d´Isere die Superkombination (bestehend aus der Abfahrt, die um ca. 10.10 Uhr beginnt und dem Slalom, der um ca 13.15 Uhr folgt) und wir sind gespannt, ob sich Stephan Eberharter „Nachilfe“ bei Felix Neureuther schon auswirkt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

"Walchi" führt Österreichischen Dreifacherfolg in Val d’Iser an

Weltmeister Walchhofer hat das Siegen nicht verlernt. Nachdem es in Beaver Creek doch eine kleine Enttäuschung setzte, schlägt das ÖSV-Power-Team heute zurück. Das Podest ist fest in rot-weiß-roter Hand. Es gewinnt Michael Walchhofer mit einem Vorsprung von 52/100 Sekunden vor seinen Teamkollegen Fritz Strobl und Hans Grugger (Rückstand 95/100) dazu noch Klaus Kröll auf Rang fünf und Hermann Maier auf dem 9. Rang! Als bester Schweizer beendete Bruno Kernen das Rennen als Vierter (1,08 Sek.).

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Werner Franz sorgt in Val d'Isere für Sensation

Der Österreicher Werner Franz gewinnt völlig überraschend die Abfahrt von Val d'Isere und holte damit seinen ersten Sieg bei einem Abfahrtsrennen, einen Erfolg im Super G hatte der Kärntner schon zu Buche stehen. Als Zweiter sicherte sich der mit der Schweizer Mannschaft trainierende Liechtensteiner Marco Büchel erstmals eine Klassierung unter den ersten drei in der Abfahrt. Zum dritten Mal Dritter in dieser Saison wurde der Österreicher Michael Walchhofer. Für den Sieger der beiden ersten Abfahrten, Bode Miller reichte es dieses Mal "nur" für einen 4.Rang ! Der Schweizer Bruno Kernen verpasste das Podest als Fünfter erneut knapp. Hermann Maier verpatzte seinen Lauf und macht gerade noch Weltcup-Punkte. Fritz Strobl wird Neunter, Holzknecht wird 14. Der bereits 32-jährige Werner Franz hatte sich den Ruf des "ewigen Zweiten" eingehandelt - kein Wunder, denn der Routinier musste sich in der Abfahrt schon siebenmal mit dem Ehrenplatz bescheiden. Umso glücklicher stellte er sich nach dem Rennen den Reportern: "Wunderbar! Das ist ein Gefühl wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen. Dass es für ganz vorne reicht hätt ich mir nicht gedacht. Es ist unglaublich, aber wahr! Ich hab schon in Amerika gespürt, dass das Material passt. Ich hab gewusst, wenn alles zusammen passt, ist einiges möglich." Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Werner Franz (AUT) 1:57,51. 2. Marco Büchel (LIE) 0,27 zurück. 3. Michael Walchhofer (AUT) 0,55. 4. Bode Miller (USA) 0,58. 5. Bruno Kernen (SUI) 0,68. 6. Alessandro Fattori (ITA) 0,74. 7. Antoine Dénériaz (FRA) und Daron Rahlves (USA) 0,76. 9. Didier Défago (SUI) 0,77. 10. Fritz Strobl (AUT) 0,81.


1. Platz: Werner Franz

2. Platz: Marco Büchel

3. Platz: Michael Walchhofer

4. Platz: Bode Miller

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Stephan Eberharter auch in Val d'Isere unschlagbar !

Österreich feierte 3-fach Triumph. Stephan Eberharter ist zur Zeit in der Abfahrt eine Klasse für sich. Auch beim Klassiker in Val d'Isere stellte er seine Stärke unter Beweis und gewann mit einem Vorsprung von 69 Hundertstel Sekunden vor seinen Landsmännern Klaus Kröll und Andreas Schifferer ( Rückstand 0,94 Sek.). Auf den Rängen 4 bis 8 folgten Antoine Deneriaz (FRA), Kjetil-Andre Aamodt (NOR), Didier Defago (SUI), Werner Franz (AUT) und Bruno Kernen (SUI). DSV Starter Max Rauffer konnte seine gute Startnummer 10 nicht nutzen und landete am Ende mit einem Rückstand von 3,53 Sekunden nur auf Platz 32 und blieb wieder einmal ohne Weltcuppunkte. Stefan Stankalla wurde wegen des Sturzes von Sullivan ab gewunken. Er durfte später nochmals starten und landete mit einem Rückstand von 3,68 Sekunden auf dem 40. Rang.


  

 

  

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Val d'Isere, 08.12.2001

Abfahrt in Val d'Isere von schwerem Unfall überschattet.
Stephan Eberharter siegt bei Abfahrts Weltcupauftakt

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schwer gestürtzt
Silvano Beltrametti

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Doppelsieger in Val d'Isere
Stephan Eberharter

Die 1. Weltcupabfahrt der Saison 2001/02 wurde von einem schweren Sturz des Schweizers Silvano Beltrametti überschattet. Beltrametti durchtrennte bei seinem Sturz die Fangzäune und blieb schwer verletzt liegen. Er musste mit einem Helikopter abtransportiert werden. Über seinen Gesundheitszustand liegen uns zur Zeit noch keine genaueren Informationen vor. Die Freude des Siegers, Stephan Eberharter hielt sich in Grenzen. Eberharter war im Gedanken bei seinem Abfahrtskollegen Beltrametti. Rang zwei konnte sich überraschend der Italiener Kurt Sulzenbacher vor Michael Walchhofer aus Österreich sichern.
Stefan Stankalla kam mit einem Rückstand von 3,86 Sekunden ins Ziel.

Val d'Isere, 08.12.2001

Silvano Beltrametti gelähmt

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Was alle befürchtet hatten jedoch niemand wahrhaben wollte ist eingetreten. Wie eine Computertomographie in einer Grenobler Klinik ergab zog sich der 22jährige Schweizer bei seinem schweren Sturz in Val d'Isere einen Wirbelbruch zu und ist ab dem siebten Rückenwirbel abwärts gelähmt.

 

 









 

 

 

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