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Jerman Sensationssieger bei Garmisch-Abfahrt

Der Slowene Andrej Jerman gewann bei frühlingshaften Temperaturen die Kandahar Abfahrt von Garmisch Partenkirchen vor dem Österreicher Hans Grugger (+0,22 Sek.) und dem Kanadier Erik Guay (+0,44). Jerman der mit Startnummer 11 ins Rennen ging, profitierte von einer immer weicher werdenden Piste und feierte den 1. Abfahrtssieg für sein Land. "Es ist Wahnsinn. Ich habe die ganze Zeit hart gearbeitet. Nach meinen vielen Verletzungen ist dies der Lohn für die harte Arbeit. Die Piste ist für die höheren Startnummern natürlich nicht besser geworden. Ich hatte sehr gute Verhältnisse und es war schön zu fahren." Slowenien ist damit bereits die 12. Sieger-Nation der Saison. Bester Fahrer aus dem Team Swiss war Didier Défago. Der Schweizer verpasste das Podest um nur gerade drei Hundertstel-Sekunden und klassierte sich auf dem vierten Rang. Die anderen Schweizer enttäuschten und kamen nicht unter die besten 15. Für das ÖSV Team plazierte sich Christoph Gruber als zweitbester Österreicher auf Rang 6, Klaus Kröll wurde Achter und Andreas Buder wurde, vor seinem Teamkollegen Fritz Strobl Zehnter. Die "30er-Startregel" fordert heute einmal mehr ihre "Opfer". Nur ein Läufer mit einer Startnummer über 20 - also den Top Ten der Abfahrts-Welt - klassiert sich in den Top 10 dieser Abfahrt. Didier Cuche, Marko Büchel, Bode Miller oder auch Hermann Maier landeten im geschlagenen Feld. Im Kampf um den Abfahrts-Weltcup ist deshalb noch keine Entscheidung gefallen. Der Gesamt-Zweite Marco Büchel wurde 14., Leader Cuche kam auf Rang 20. Cuche hatte doppeltes Pech: Direkt vor ihm stürzte der Österreicher Michael Walchhofer. Cuche wurde auf der Strecke aufgehalten, musste ein zweites Mal starten und hatte mit der (noch) höheren Startnummer keine Chance.


1. Andrej Jerman SLO 1:56,82


2. Hans Grugger AUT 1:57,04


3. Erik Guay CAN 1:57,26


4. Didier Defago SUI 1:57,29


5. Pierre Emmanuel Dalcin FRA 1:57,49


6. Christoph Gruber AUT 1:57,60


7. Marc Bottollier-Lasquin FRA 1:57,61

  Pos.   Startnr.   Nation   Läufer/in Zeit  
  1   11   SLO   Andrej Jerman 1:56.82  
  2   7   AUT   Hans Grugger +0.22  
  3   21   CAN   Erik Guay +0.44  
  4   15   SUI   Didier Defago +0.47  
  5   13   FRA   Pierre-Emmanuel Dalcin +0.67  
  6   14   AUT   Christoph Gruber +0.78  
  7   1   FRA   Marc Bottollier-Lasquin +0.79  
  8   16   AUT   Klaus Kröll +0.94  
  9   8   ITA   Patrick Staudacher +1.10  
  10   12   AUT   Andreas Buder +1.11  
  11   25   AUT   Fritz Strobl +1.14  
  12   18   USA   Steven Nyman +1.20  
  13   2   USA   Scott Macartney +1.26  
  14   28   LIE   Marco Büchel +1.27  
  15   17   SUI   Ambrosi Hoffmann +1.28  
  16   24   NOR   Aksel Lund Svindal +1.38  
  17   5   SWE   Patrick Järbyn +1.43  
  18   10   ITA   Kurt Sulzenbacher +1.45  
  19   3   SUI   Tobias Grünenfelder +1.57  
  20   30   SUI   Didier Cuche +1.59  
  21   22   SUI   Bruno Kernen +1.73  
  22   19   CAN   Manuel Osborne +1.81  
  23   4   CAN   Jan Hudec +2.00  
  24   6   FRA   Yannick Bertrand +2.08  
  25   23   AUT   Mario Scheiber +2.12  
  26   31   SUI   Silvan Zurbriggen +2.13  
  27   26   ITA   Peter Fill +2.25  
  28   27   USA   Bode Miller +2.29  
  29   20   AUT   Hermann Maier +2.39  
  30   35   FRA   Johan Clarey +2.78  
  31   33   FRA   Adrien Theaux +2.95  
  32   36   AUT   Georg Streitberger +3.11  
      34   ITA   Walter Girardi +3.11  
  34   39   SLO   Andrej Sporn +3.13  
  35   40   CAN   John Kucera +3.17  
  36   42   ITA   Werner Heel +3.40  
  37   47   FRA   David Poisson +3.47  
  38   41   ITA   Alessandro Fattori +3.61  
  39   45   SUI   Beni Hofer +3.65  
  40   43   USA   Erik Fisher +3.74  
  41   50   GER   Johannes Stehle +4.09  
  42   38   USA   Justin Johnson +4.10  
  43   54   AUT   Hannes Reichelt +4.37  
  44   51   SUI   Michael Bonetti +4.43  
  45   48   ITA   Silvano Varettoni +4.47  
  46   37   GER   Stephan Keppler +4.83  
  47   52   SWE   Niklas Rainer +4.92  
  48   56   GER   Peter Strodl +4.98  
  49   53   ITA   Michael Gufler +5.05  
  50   46   NOR   Bjarne Solbakken +5.14  
  51   44   SUI   Konrad Hari +5.52  
  52   58   GER   Mathias Wölfl +6.11  
  53   55   GER   Thomas Fischer +6.83  
  54   57   GER   Josef Ferstl +7.02  
 
 Ausfälle bei der Abfahrt der Herren in Garmisch Partenkirchen
 
  Startnr.   Nation   Läufer/in Grund  
  32   CAN   Francois Bourque DNS  
  29   AUT   Michael Walchhofer Sturz  
  9   USA   Marco Sullivan Torfehler  
  49   SWE   Hans Olsson Torfehler  

Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 23.02.2007 - 12.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) /
Ersatz für Kitzbühel (AUT)
Nachgerholter 9. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Freitag, 23.02.2007 - 12.35 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) /
Ersatz für Kitzbühel (AUT)
Nachgerholter 9. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Freitag, 23.02.2007 - 12.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) /
Ersatz für Kitzbühel (AUT)
Nachgerholter 9. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Freitag, 23.02.2007 - 13.00 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) /
Ersatz für Kitzbühel (AUT)
Nachgerholter 9. Abfahrtslauf der Herren




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DAS LETZTE RENNEN - Die WM Abfahrt 2007 in Are
Aksel Lund Svindal ist Abfahrtsweltmeister 2007

Aksel Lund Svindal ist der „König der Abfahrer 2007“ und läßt ganz Norwegen erstmals in der WM-Geschichte über eine Goldmedaille in der WM-Herren Abfahrt jubeln. "Ich war vielleicht nicht einer der Top-Favoriten. Aber ich bin gut gefahren - und hatte auch ein bisschen Glück. Ein guter Tag für Aksel und für Norwegen. Ich wollte hier schon unbedingt eine Medaille, weil so viele Freunde und die Familie da sind. Es ist einfach ein schönes Gefühl." Ging Svindal noch als einer der Favoriten ins Rennen sind auf den weiteren Medaillenplätze zwei Sensationen zu vermelden. Silber ging mit einem Rückstand von 0,72 Sekunden an den Kanadier Jan Hudec, Bronze sicherte sich der schwedische Lokalmatador Patrick Järbyn (+0,97). "Ich habe vor elf Jahren meine erste Medaille gemacht - es ist wie damals schwer zu fassen. Bronze in der Abfahrt. Ich bin so unglaublich glücklich. Ich muss mich auch bei meinem Servicemann bedanken. Ich hatte vielleicht vier, fünf Mal in meinem Leben solche Ski wie heute, die sind unglaublich gut gegangen." Der undankbare 4. Platz ging mit einem Rückstand von 2 Hundertstel Sekunden auf den Podestplatz, an den Kanadier Erik Guay (+0,99) vor den beiden Schweizern Ambrosi Hoffmann (+1,00) und Didier Cuche (+1,01) dem wieder einmal 4 Hundertstel Sekunden für eine Medaillenrang fehlten. Topfavorit und Titelverteidiger Bode Miller (1,21) mußte sich mit dem 7 Rang begnügen. Neben dem geschlagenen Miller war das ÖSV Abfahrtsteam der große Verlierer des „Super Abfahrts Sunday“. Als bester Österreich belegt bei der Königsdisziplin Mario Scheiber den 8. Platz. Hermann Maier kommt über Rang 13 nicht hinaus. Michael Walchhofer wird 15., Fritz Strobl gar nur 21. So ein schlechte Ergebnisse in der Herren-Abfahrten gab es erst zwei Mal - 1987 und 1993. Auch da war der beste Österreicher auf Rang acht zu finden. Ebenso enttäuschten die Fahrer des DSV. Keppler stürzte nach einem durchwachsenen Lauf im Zielhang und sein Teamkollege Johannes Stehle konnte sich mit einem Rückstand von 2,81 Sekunden nur auf dem 27. Rang plazieren.


1. Aksel Lund Svindal NOR 1:44,68


2. Jan Hudec CAN 1:45,40


3. Patrik Järbyn SWE 1:45,65


4. Erik Guay CAN 1:45,67


5. Ambrosi Hoffmann SUI 1:45,68


6. Didier Cuche SUI 1:45,69


7. Bode Miller USA 1:45,95

Dalcin Schnellster im Abfahrtstraining von Garmisch

Obwohl der erkrankte Olympiasieger Antoine Deneriaz passen musste, haben mit Pierre-Emmanuel Dalcin und Yannick Bertrand am Donnerstag zwei Franzosen das einzige Training für die Weltcup-Doppelabfahrt in Garmisch-Partenkirchen dominiert. Hinter den beiden klassierte sich mit Fritz Strobl, Hans Grugger und Michael Walchhofer ein ÖSV-Trio, Hermann Maier, der 1997 in Garmisch seinen ersten Weltcup-Sieg feierte, landete mit über einer Sekunde Rückstand auf Rang zwölf. Didier Cuche, der als bester Schweizer zeitgleich mit Walchhofer den 5. Rang belegte hat damit seine Option auf den Abfahrtsweltcup unmissverständlich angemeldet. Im Kampf um die kleine Abfahrtskugel liegt Cuche mit 436 Punkten klar vor Marco Büchel (329), Peter Fill (318), Michael Walchhofer (296) und Bode Miller (270) in Führung. Die Deutschen Stephan Keppler und Johannes Stehle haben dagegen enttäuscht. Die DSV-Rennläufer konnten sich nicht unter den besten 30 plazieren. Keppler kam als 41., Stehle als 43. ins Ziel. Nach den beiden Abfahrten am Freitag und Samstag in Garmisch stehen nur noch die beiden Abfahrten in Kvitfjell (10. März) und auf der Lenzerheide (15. März) auf dem Programm.

BLICK ZURÜCK: Saison 2005/06

Österreichisches Podest bei der Abfahrt in Garmisch

Maier siegt vor Kröll und Buder

Aus dem ÖSV-Team kamen die ersten drei der Abfahrt in Garmisch. Nach seinen angeblichen Materialproblemen im Herbst, kommt Hermann Maier doch noch in Fahrt. „Ich habe heute nicht so die Körperspannung gehabt, die Kraft in den Beinen hat etwas gefehlt. Das hab ich in der Früh schon gefühlt. Ich habe mich aber noch runtergerettet - Abschnittsweise bin ich ja sehr gut gefahren. Vielleicht war das ja das Geheimnis, dass ich schlapp war. Da hab ich nicht so hin und her fahren können. Ich habe jetzt ein paar Bilder von oben runter gesehen - das hat mich an früher erinnert. Ein paar Kurven bin ich sehr, sehr gut gefahren. Aber wie gesagt: Ein paar Kurven. Aber es war heute schon sehr, sehr gut.“ Hermann „Schlappi“ Maier gewann mit 1:57,56 vor dem Steirer Klaus Kröll (+0,27), der lange geführt hatte. Rang 3 ging an den Niederösterreicher Andreas Buder (+0,28), der nach seinem 8. Rang in Kitzbühel seine Leistung noch verbesserte und zum ersten Mal aufs Siegespodest klettern durfte. „Mir hat es hier von Anfang an getaugt. Ich habe gewusst, dass ich hier schnell Ski fahren kann. Ich wusste, dass es extrem schlagig wird. Aber wir haben das perfekte Material für diese Bedingungen. Oben bin ich nicht richtig ins Fahren gekommen. Aber im Mittelteil hab ich risikiert - und es ist mir aufgegangen.“ Damit haben Kröll und Buder neben Strobl (Titelverteidiger), Walchhofer und Maier natürlich die besten Chancen auf einen Olympiastartplatz in Turin. Senationell platzierte sich in Garmisch der Amerikaner Steven Nyman (+0,44). Er fuhr auf den 4. Platz und schlug mit Daron Rahlves (+1,28) einen der Topfavoriten aus seinem Team, der nur 13. wurde. Kjetil Andre Aamodt (NOR +0,54), dem wir hier auch zu seiner Tochter gratulieren wollen, kommt wieder in Olympiamedaillienform und belegte Platz 5. Bruno Kernen (SUI +0,61) und Marco Büchel (LIE)  teilten sich den 6. Rang. Der zweite Schweizer in den Topten ist Ambrosi Hoffmann (+0,77) als 8. Die besten 10 wurden dann wieder von zwei Österreichern beschlossen. Michael Walchhofer (+0,98) und Fritz Strobl belegten nach tollen Zwischenzeiten ex aequo den 10. Rang. Die Showeinlage des Tages lieferte der Tiroler Christoph Gruber. Ihm schlug es die Bindung des Außenskis auf und er konnte auf einem Bein einen Sturz ins Netz vermeiden. Neben Christoph Gruber (AUT) schieden auch noch Johannes Stehle (GER), Peter Fill (ITA) und Benjamin Raich (AUT) aus. Stephan Keppler erreichte als einziger DSV-Läufer das Ziel und belegte Rang 21.  Morgen wird in Garmisch noch ein Super G ausgetragen.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Der Blick zurück - 
Der Abfahrtslauf in Garmisch Saison 2004/05

Walchhofers Revanche: Triumph im Garmisch

Die Österreicher, allen voran Michael Walchhofer nahmen in Garmisch erfolgreich Revanche für die WM-Niederlage gegen die USA in Bormio. Walchhofer gewann überlegen in einer Zeit von 1:57.79 vor seinem Landsmann Hermann Maier (Rückstand +0.99) und dem US Amerikaner Bode Miller (+1.13). Damit baut der US-Boy seine Weltcup-Führung gegenüber Benjamin Raich, der Elfter wurde, weiter aus. Für Walchhofer, der bei der WM in Bormio drei Medaillen geholt hatte, war es der fünfte Weltcup-Erfolg seiner Karriere und die Beendigung eines Traumas. Denn die letzte Kurve auf der Kandahar behagte dem Zauchenseer in der Vergangenheit ganz und gar nicht. "Diesmal habe ich mich richtig konzentriert, war die Stelle kein Problem, ich freue mich riesig über diesen Sieg", erklärte der Triumphator, der dem Herminator den 49. Weltcupsieg noch wegschnappen konnte. Dennoch war der Herminator zufrieden mit seinem zweiten Platz: "Ich habe gewusst, dass der Michi noch schneller sein wird. Auch deshalb, weil ich in der Abfahrt einfach noch nicht das draufhabe, was ich eigentlich kann. Als der Michi in der Walchhofer-Kurve war, habe ich mir schon gedacht, dass ein kleiner Wackler jetzt ganz gut wäre. Für mich ist das aber ein Traumergebnis. Außerdem habe ich schon einiges im Hinblick auf nächste Saison ausprobiert." Auf dem 4. Rang folgt mit Johann Grugger ein weiterer Östereicher vor dem nächsten US Amerikaner Daron Rahlves, der sich vor Fritz Strobl, ebenfalls Österreich, den 5 Platz sichern konnte. Als bester Schweizer platzierte sich Didier Defago auf Rang sieben. Défago bot bis zur Hälfte der Strecke eine hervorragende Leistung, die möglicherweise für einen Platz auf dem Podest gereicht hätte. Durch einen Fehler wurde er aber weit zurückgeworfen und büsste noch 1,65 Sekunden auf den entfesselten Michael Walchhofer ein. Aus dem starken ÖSV Team konnten noch Andreas Schifferer auf Rang 8 und Werner Franz auf Rang 10 in die Top 10 der Ersatzabfahrt für Kitzbühel fahren. Die DSV Rennläufer Max Rauffer (Rang 24) und Florian Eckert (Rang 25) enttäuschten. Bereits am morgigen Samstag steht die Neuauflage des Abfahrtsrennen auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Um 11 Uhr geht's los.


Platz 1: Michael Walchhofer

Platz 2: Hermann Maier

Platz 3: Bode Miller

Platz 4: Johann Grugger

Platz 5: Daron Rahlves

Platz 6: Fritz Strobl

Platz 7: Didier Defago

Platz 8: Andreas Schifferer

STIMMEN ZUM ABFAHRTSLAUF (Freitag)Michael WALCHHOFER:

"Die FIS Schneise ist eigentlich gar nicht so schwer, außerdem habe ich gewusst, dass ich in Bombenform bin. Die Strecke ist mir eigentlich immer gelegen, ich war immer schnell, nur habe ich die Zieleinfahrt nie erwischt. 
Ich bin gut gefahren, aber ich habe nicht alles erwischt, deshalb hat mich der Vorsprung von fast 1 sec nicht gerechnet. Es war eines meiner Saisonziele in Garmisch-Partenkirchen zu gewinnen - und jetzt habe ich Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen gleichzeitig gewonnen. Bin nach wie vor stolz auf meinen Bronzemedaille von Bormio, weil ich sie mit einem kaputten Ski erreicht habe, obwohl ich die Abfahrt vor der WM in Wengen und jetzt nach der WM gewonnen habe."

Hermann MAIER: "Für mich ist der zweite Platz ein traumhaftes Ergebnis - habe schon einige Dinge für das nächste Jahr probiert. Es war ein wunderschöner Lauf und ich merke es geht aufwärts - es war mir klar, dass Michael (Walchhofer) noch schneller sein wird - habe ein bißchen noch auf die Walchhofer Kurve gehofft. Dort hat aber Bode Miller einen schweren Fehler gemacht, sonst wäre er wohl vor mir gewesen. Es war ein sauberer Lauf mit kleinen Fehler, war heute sehr locker und werde für morgen noch Kleinigkeiten probieren. Ich weiß aber, dass es fürs Gewinnen noch etwas zuwenig ist. Sehr wichtig für mich ist aber der Super G am Sonntag."

Der Blick zurück - 
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2003/04

Didier Cuche gewinnt Abfahrt von Garmisch


Platz 1: Didier Cuche

Platz 2: Daron Rahlves

Das schwer geprügelte Schweizer Skiteam ist wieder da! Beim Abfahrtsweltcuprennen von Garmisch warteten die Eidgenossen mit einer grossartigen Leistung auf. Didier Cuche siegte und mit Bruno Kernen (6.), Ambrosi Hoffmann (8.) und Paul Accola (9.) platzierten sich drei weitere Schweizer in den Top Ten. Der 29-Jährige setzte sich mit acht Hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem US-Amerikaner Daron Rahlves und 21 Hundertstel auf den Tiroler Kitzbühel-Sieger Stephan Eberharter durch. Cuche zeigte sich nach seinem perfekter Lauf auf der Kandahar-Strecke sehr zufrieden: "Ich bin glücklich", gestand der Sieger, "jetzt geht es mit uns wieder aufwärts. Es war an der Zeit für die Schweiz. Es ist immer angenehmer, oben zu sein." Mit Fritz Strobl als Vierter und Hermann Maier als Fünfter konnten sich drei Österreicher in den Top 5 platzieren. Auf den Gesamtweltcup hat das Ergebnis keine Auswirkungen. Der Führende Benjamin Reich war ebenso wie Lasse Kjus ( siehe extra Bericht ) nicht am Start. Im Abfahrts-Weltcup führt weiterhin Stephan Eberharter.
Hier die Top 10: 1. Didier Cuche (SUI 1:59,49), Daron Rahlves (USA - 0,08 Sek - 2.), Stephan Eberharter (AUT - 0,21 - 3.), Fritz Strobl (AUT - 0,71 - 4), Hermann Maier (AUT -0,83 - 5.), Bruno Kernen (SUI - 0,91 - 6.), Alessandro Fattori (I - 1,02 - 7.), Ambrosi Hoffmann (CH - 1,05 - 8.), Paul Accola (SUI - 1,08 - 9.) und die zeitgleichen Antoine Dénériaz (F) und Hans Knauss (Ö - 1,11 - 10.). Am Samstag folgt eine weitere Abfahrt. 
Am Sonntag dann der Super G.


Platz 3: Stephan Eberharter

Platz 4: Fritz Strobl

Platz 5: Hermann Maier

Platz 6: Bruno Kernen

Platz 7: Alessandro Fattori

Platz 8: Ambrosi Hoffmann

Platz 9: Paul Accola

Platz 24: Florian Eckert

Der Blick zurück - 
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2003/04 - Ersatz Wengen

ÖSV-Team schlägt zurück
Eberharter gewinnt vor Fritz Strobl und Alessandro Fattori


Platz 1: Stephan Eberharter

Platz 2: Fritz Strobl

Der Österreicher Stephan Eberharter hat am Samstag die zweite Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der 34-jährige Tiroler und Abfahrtsweltcup Führende siegte auf der Kandahar in 1:58,70 Minuten vor Olympiasieger Fritz Strobl aus Kärnten, der nur 9 Hundertstel Sekunden Rückstand auf seinen ÖSV-Teamkollegen aufwies. Nur Alessandro Fattori (ITA) und Didier Defago (SUI) drängten sich auf der pickelharten Kandahar-Strecke mit den Plätzen 3 und 4 zwischen die beiden Führenden und die nächsten Österreicher Hermann Maier, Christoph Gruber und Hannes Trinkl, die alle ex aequo mit 0,79 Sekunden Rückstand Rang fünf belegten und das starke ÖSV Teamergebnis abrundeten. Ebenfalls in den Top 10 landete mit einem Rückstand von 1,21 Sekunden Klaus Kröll. Vortagssieger Didier Cuche aus der Schweiz musste sich diesmal mit Rang neun (+0,97) begnügen. Mit dem Erfolg auf der Kandahar feierte Eberharter seinen insgesamt 28. Weltcup-Sieg, den 17. in der Abfahrt und verbesserte seinen eigenen "Weltrekord" als ältester Weltcup-Sieger der Geschichte nun auf 34 Jahre, zehn Monate und sieben Tage.
1. Stephan Eberharter (AUT - 1:58,70) 2. Fritz Strobl (AUT - 0,09) 3. Alessandro Fattori (I - 0,45) 4. Didier Défago (SUI - 0,62) 5. Hermann Maier (AUT ) Christoph Gruber (AUT) und Hannes Trinkl (AUT - 0,79) 8. Bruno Kernen (SUI - 0,85). 9. Didier Cuche (SUI - 0,97). 10. Klaus Kröll (AUT - 1,21).


Platz 3: Alessandro Fattori

Platz 4: Didier Défago

Platz 5: Hermann Maier

Platz 5: Christoph Gruber

Platz 5: Hannes Trinkl

Platz 8: Bruno Kernen

Platz 9: Didier Cuche

Platz 10: Klaus Kröll

Der Blick zurück - 
Der Abfahrtslauf in Garmisch 2002/03

Eberharter gewinnt Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen !


Platz 1 & Abfahrtsweltcupsieger 2003

Stephan Eberharter

Der Österreicher Stephan Eberharter gewann die traditionelle Kandahar Abfahrt und sicherte sich durch seinen 6. Abfahrts-Saisonsieg die kleine Kristallkugel für diesen Wettbewerb. Mit einem Rückstand von 1,07 Sekunden platzierte sich der Schweizer Didier Cuche auf Rang 2 vor dem US-Amerikaner Daron Rahlves der sich über Platz 3 freuen konnte. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Peter Rzehak (AUT), Christoph Gruber (AUT), Gregor Sparovec (SLO), Andreas Schifferer (AUT), Fritz Strobl (AUT), Bruno Kernen (SUI) und Josef Strobl (AUT). Auch in diesem Jahr forderte die Kandahar wieder ihre Opfer. Vor allem in der FIS-Schneise kamen mehrere Läufer zum Sturz. Prominentestes "Ausfall-Opfer" war der Abfahrtsweltmeister 2003 Michael Walchhofer, der mit Zwischenbestzeit ebenso wie Kristian Ghedina (ITA), Tobias Grünenfelder (SUI), Max Rauffer (GER), Pierre-Emmanuel Dalcin, Marco Sullivan (USA), Klaus Kröll (AUT) und Stefan Stankalla (GER) zu Sturz kam.


Platz 2: 

Didier Cuche (SUI)

Platz 3:

Daron Rahlves (USA)

 

 










 

 

 

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